Höpfingen

Höpfinger Schule Sanierung etwas teurer als geplant

Budget überschritten

Höpfingen.Die Sanierung der Höpfinger Schule mit Einrichtung der Kinderkrippe St. Martin wird etwas teurer als kalkuliert. Der von Haupt- und Bauamtsleiterin Lisa Bender am Montag dem Höpfinger Gemeinderat präsentierte Abschlussbericht liegt mit einer vorläufigen Kostenschätzuung von 818 927 Euro zuzüglich der Honorarzahlungen an die ausführenden Firmen 58 310 Euro und damit rund acht Prozent über dem ursprünglich veranschlagten Betrag von 760 142 Euro.

„Gut organisierte Maßnahme“

Bürgermeister Adalbert Hauck übte sich dennoch in Zuversicht: „Insgesamt können wir trotzdem zufrieden sein“, erklärte er und sprach von „planmäßig verlaufenen und gut organisierten Maßnahmen“, was Gemeinderat Thomas Greulich unterstrich: Die achtprozentige Differenz der Ursprungssumme interpretierte er als „Beweis für ein sehr solides Wirtschaften“. Amtskollege Herbert Frisch sprach von einer „Riesen-Maßnahme“ und einer Summe, die „kein Pappenstiel für Höpfingen“ sei, worauf Bürgermeister Hauck mit dem Hinweis konterte, „dass ein solches Großprojekt auch nicht jährlich durchgeführt wird“.

Die Kostensteigerung begründete er mit dem vielzitierten Domino-Effekt: „Wenn wir an einer Ecke zu sanieren beginnen, müssen wir auch an der anderen Ecke arbeiten“, sagte er. Der endgültige Betrag inklusive aller Honorarzahlungen konnte am Montag noch nicht beziffert werden. ad