Höpfingen

„Mojo & friends“ aus Höpfingen Gruppe besteht seit zehn Jahren / Feier am 15. Juni

Der Spaß an der Musik ist ihnen gemeinsam

Archivartikel

Höpfingen.Seit zehn Jahren machen „Mojo & friends – Akustic-Session-Höpfi“ gemeinsam unplugged Musik und möchten dies am Freitag, 15. Juni, am Restaurant Schmitt in Höpfingen feiern. Die Musiker möchten sich ab 19 Uhr musikalisch bei allen Freunden bedanken. Der Eintritt ist frei, für Essen und Trinken ist gesorgt.

Oft wird gefragt woher der Name stammt: Der Begriff „Mojo“ ist afrikanischen Ursprungs und wird im englischen Sprachgebrauch als Synonym für Glück oder Glücksbringer verwendet.

Owen Purdy, der Wirt des ehemaligen IrishPub „The End“ (Mühlhölzle Höpfingen) war ein großer Fan der Gruppe „The Doors“, deren Frontmann Jim Morrison sich selbst gelegentlich „Mr. Mojo Risin’“ nannte, ein Anagramm seines Namens.

So kündete der irische Wirt den Höpfemer Gitarristen und Sänger Josef König bei seinem ersten Auftritt im IrishPub anfangs der 1990er Jahre kurzerhand als „Mojo“ an. Das IrishPub ist inzwischen lange Geschichte, der Name „Mojo“ blieb und viele kennen Josef König heute unter diesem Pseudonym.

„Mojo“ spielte dann über viele Jahre immer mal wieder solo mit seiner Akustikgitarre oder gemeinsam mit Freunden an verschiedenen Veranstaltungen in Höpfingen und Umgebung. Bei diesen Auftritten ging es, ohne kommerzielle Absichten, immer um den Spaß am Musizieren.

2008 holte sich „Mojo“ bei einem Gig im Cafe Schmitt spontan Musikerfreunde zum Mitsingen ans Mikrofon. Martin Schmitt kreierte daraufhin den Namen „Mojo & friends“. Ab diesem Abend waren bei den Sessions immer viele Musiker mit am Start.

So kamen über die Jahre, in wechselnden Besetzungen, immer wieder neue Musiker hinzu. Bei dem einen Song wird im Duo gespielt, beim nächsten zu dritt, viert, fünft, sechst und zu noch mehr, wie es eben kommt.

Eines bleibt immer gleich: Für die Auftritte wird nicht gemeinsam geübt. Gespielt wird alles , was den Musikern selbst gefällt: die Songliste ist sehr lange und jedes Mal anders: Lieder von Neil Young, Queen, Simon & Garfunkel, Slade, Cat Stevens, Eagles, Supertramp, Scorpions, Bob Dylan, Billy Joel, Reinhard Mey und Andreas Gabalier bis zu irischen und schottischen Traditionals, wie an den berüchtigten St.-Patrick-Day-Gigs unter dem Motto „music is the strongest form of magic“.