Höpfingen

Höpfemer Schnapsbrenner Bis Mittwoch gelten besondere Regeln

Die närrischen elf Gesetze der „Schnapsbrenner“

Höpfingen.Bei der Rathausstürmung verkündete das Prinzenpaar seine elf närrischen Gesetze, die bis Aschermittwoch Geltung haben:

1. Der Elferrat ist unverzüglich verpflichtet, am Prinzenschiff ein Nothandrad nachzurüsten, um im Falle eines Aggregatausfalles die Drehung der Elferräte zu gewährleisten.

2. Damit Elferrat und Prinzenpaar immer rechtzeitig ankommen, sind ab sofort die Blitzer in Höpfi bis Aschermittwoch abzuschalten.

3. Das Prinzenpaarfahrzeug darf immer und überall parken, auch in Einfahrten und Garagen anderer.

4. Von heute an haben alle Kinder von Höpfi das Recht, ihre Eltern zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem Schlachtruf „Schnapsbrenner Helau“ zu wecken.

5. Um sicher zu stellen, dass alle Grünguthänger beim Schlempertshof ankommen, wird ab sofort eine Kontrollstelle bei uns in der Glashofener- Straße eingerichtet.

6. Ab sofort müssen alle gelben Säcke bevor sie vor die Tür gestellt werden, von der Ehefrau kontrolliert werden.

7. Bei allen Inbetriebnahmen von Holzöfen muss die Endkontrolle von Holzofenbetriebnehmer Stefan eingeholt werden.

8. Ab sofort hat Jürgen dafür Sorge zu tragen, dass nur noch die fehlenden FG-Sticker dem Prinzenpaar ausgehändigt werden.

9. Jedes neue Kleidungsstück, besonders neue Dessous, ist dem Elferrat zu zeigen, um unsachgemäße Verwendung auszuschließen.

10. Einsame Wölfe – und in Ausnahmefällen auch Wolfsrudel – dürfen an den gleichen Tisch sitzen wie die Schnapsbrenner, sofern sie eine Runde Quetsche-Schnaps bezahlen.

11. Das elfte Narrengesetz wertete das Prinzenpaar als Eckpfeiler seiner Botschaften. „Unser Bürgermeister Adalbert Hauck hat dafür Sorge zu tragen, dass die „Rennstrecke Friedensstraße“ für das „Brühgelderennen“ überdacht wird, so dass das Rennen bei jeder Witterung stattfinden kann“. WB