Höpfingen

Obst- und Gartenbauverein Höpfingen zog Bilanz Streuobstwiesenprojekt in der Schule erfährt eine weitere Auflage

Ertüchtigung der Quetschenanlage

Archivartikel

Höpfingen.Ein recht zügiger Verlauf kennzeichnete am Samstag die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Höpfingen, zu der man sich im Gasthof „Zum Ochsen“ einfand.

Dort begrüßte Vorsitzender Andreas Fürst die Runde und ging nach dem Totengedenken auf die wesentlichen Eckpfeiler des zurückliegenden Vereinsjahrs ein. „Vieles gehört zwar inzwischen zum Standard, aber wir müssen am Ball bleiben und die Dinge gut am Laufen halten.“

Fürst erinnerte an die Pflanzung von rund 70 Obstbäumen und die damit einhergehende sukzessive „Wiederertüchtigung“ von Grundstücken der Quetschenanlage, das auf Martin Berberichs Grundstück im „Talacker“ durchgeführte Projekt „Streuobstwiese“ mit Streuobstpädagogin Monika Frisch und den Höpfinger Drittklässlern und den gut besuchten Schnittkurs mit Lothar Maier und Elmar Herberich.

Außerdem berichtete der Vorsitzende, dass der Hagelschlag vom 11. Juni 2018 die Schafbeweidung massiv einschränkte. Dennoch befände sich das Areal gegenwärtig in einem vorzeigbaren Zustand, der einen rechtzeitigen Beginn der Beweidung in diesem Jahr gestattet.

In eigener Sache verwies Fürst auf drei Vorstandssitzungen und die laufende Bearbeitung des Sammelantrags zur Streuobstkonzeption, bei der sich 20 Höpfinger mit rund 660 Streuobstbäumen für den Erhalt der hiesigen „Kulturlandschaft“ stark machen. Gleichsam erinnerte er an die Anschaffung eines motorbetriebenen Pflanzlochbohrers und dankte Karl Schneeweis für die Geländepflege: „Wir könnten mehr solcher ‚Karls’ vertragen“, bemerkte Fürst augenzwinkernd.

Weitere Informationen erteilte Schriftführer Sebastian Bayer, ehe Kassiererin Elli Schell auf die finanziellen Verhältnisse einging und die Kassenprüfer Petra Eiermann und Dieter Leidel mit dem Lob für die solide Buchführung grünes Licht für die Entlastung des Vorstandes erteilten.

Nachdem die Vereinsdienerstelle an Lydia Steiniger versteigert wurde, bedankte sich Andreas Fürst für die Ausübung dieses „nicht zu unterschätzenden Amts“ und leitete über zu den Teilwahlen des Vorstands. Hier ergaben sich nur geringfügige personelle Veränderungen: Sowohl Vorsitzender Andreas Fürst als auch Kassiererin Elli Schell wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zu den Beisitzern Werner Link und Günter Lutz kommt Martin Berberich hinzu. Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Petra Eiermann und Dieter Leibel.

Mit einem kurzen Grußwort ergänzte Bürgermeister Adalbert Hauck die Tagesordnung. Er zeigte sich „froh über den aktiven Verein“ und zollte dem engagierten Team ein Lob für die zielführende Vereinsarbeit. Als positive Eckpfeiler rückte er sowohl das Projekt „Schule – Streuobstwiesen“ als auch die Schafbeweidung in den Vordergrund seiner Betrachtung.

In Abwesenheit wurde Hiltrud Sauer für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, ehe Vorsitzender Andreas Fürst auf diverse Termine wie den anstehenden Jahresausflug nach Prag hinwies. Martin Berberich informierte über den aktuellen Stand des Streuobstwiesen-Projekts, dessen zweiter Baum nun stehe. „Die Kinder sind restlos begeistert“, erklärte er. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang der Abend aus. ad