Höpfingen

Rosenmontagsumzug in Höpfingen Im „Quetschedorf“ hauten die „Schnapsbrenner“ und ihre Gäste wieder kräftig auf die Pauke / Bunte Fußgruppen und originelle Wagen

Fünfte Jahreszeit ausgelassen gefeiert

Das „Quetschedorf“ war gestern wieder ganz in der Hand der Narren. Durch den Ort schlängelte sich traditionsgemäß der große Rosenmontagsumzug.

Höpfingen. Die Narren der Region mit ihren Heerscharen gaben sich gestern in Höpfingen ein Stelldichein und präsentierten monumentale Wagen und ideenreich gestaltete Fuß- und Wagengruppen mit aktuellen Themen den begeisterten Zuschauern aus der näheren und weiteren Umgebung stimmungsvoll und frohgelaunt. Exakt 88 Wagen und Gruppen aus 16 Orten mit zahlreichen Vereinen, Gruppen und Musikkapellen sorgten für heitere ausgelassene Stimmung.

Schon lange vor Zugbeginn beherrschten die „Schnapsbrenner“ wichtige Straßenzüge und Kreuzungen des „Quetschedorfs“. Mehrere Alleinunterhalter stimmten die Narren auf den Umzug ein und an einigen Verkaufsständen wurden aufwärmende Getränke feilgeboten.

Traditionell führte Jofa‘s „Rollender Bratwurststand“ den närrischen Gaudiwurm später an. Es folgten Wagen und Fußgruppen, Bänder- und Standartenträger, „Groß-Köpfede“, Böse Geister, Zeremonienmeister, die Bambinis, Kindergarde, Kinderprinzenpaar, Jugendelferrat, Tanzmariechen, Junioren- und Prinzengarde, „Peter Lustigs Musikanten“, die „Mütter der Blasmusik“, Torti und Christian in ihrer rasenden Gelde, eine riesengroße „Schnapsbrenner“-Schar, die Schnapsbrennerei, das Prinzenpaar und der Elferrat und ein Wagen mit einer eine hin und her schaukelnden „Jamaika-Koalition“. In einem weiteren Beitrag wurde „Air-Berlin“ glossiert. Nicht fehlen durfte bei der Narrenschau natürlich das wichtigste Thema 2017 in Höpfingen: die Stickerstar-Aktion des TSV.

Den närrischen Gaudiwurm bereicherten auch die Junge Union Königheim mit „Asterix und Obelix im Römerlagen“, der Wagen „Grouße Housche“ aus Gerichtstetten, die Trachtenkapelle Höpfingen, die „Dundergruppe“ der FG aus Altheim, das Prinzenpaar der „Kabuckler Bülfri“, die „Hore Helau“ mit „Zimmerner Hore“, gefolgt mit gleich acht Gruppen und Wagen der „Rouschebercher Milchsäuli“ aus Rosenberg.

Die Höhgoiker aus Glashofen waren mit ihrem gesamten Führungsstab angereist. Mit dabei die Garde, der Elferrat, eine große „Goikergruppe“ mit Eierlikörverteiler und Heikos ‘Goikernest“. Auch die benachbarten „Stedemer Beesche“legten sich närrisch ins Zeug und brillierten mit zwei Garden, Elferrat und dem stolzen „Beeschinnervolk“, gefolgt von einem hochtechnisierten Fahrrad-Trio mit „Beeschereisig“. Mit einer großen Heerschar aus dem Erftal angereist waren die „Hordemer Wölf“ mit all ihren traditionsreichen Repräsetanten: Ritterpaar, Ehrenwagen, Elferrat mit Rakete, Garden, Jugendelferrat, Wolfsgarde, Bollerwagen, den Wölfen im Fell und vielen Straßenkostümträgern.

Zwischen den verschiedenen Zugnummern gliederten sich ein: die „Kalroben“ der „ FG Kalrobis“, Igersheim, der Wagen „Top Gun“ vom Jugendhaus Erfeld mit den „Erfelder Marder“, die Affengruppe und der Affenwagen, beide von der FG „Fideler AFF“ Walldürn.

Mit vier Themen glänzten auch die „Bischemer Kröte“ und der Reitverein Höpfingen mit der „Bunten Meereswelt“ .

Was sich dann noch eindrucksvoll präsentierte waren die „Lustigen Vögel“ aus Schweinberg mitsamt ihrem komplettem Stab – vier Garden, Motivwagen, Vögelgruppe, Burgdämonen, Rittergruppe und dem Wagen mit der „Schwomer Sau“