Höpfingen

Schauübung von DRK und Feuerwehr in Höpfingen Ausgangslage war ein „Autounfall mit Verletzten“ / Aktion beim Scheunenfest

Helfer hatten die Lage fest im Griff

Höpfingen.Sein ganzes Können fdemonstrierte der DRK-Ortsverein Höpfingen am Samstag bei einer beeindruckenden Schauübung. Diese fand im Rahmen des alle zwei Jahre veranstalteten Scheunenfests statt: Gesäumt von zahlreichen Zuschauern, wurde in Windeseile ein Verbandplatz gerichtet, ehe zwei Personen aus einem angeblich verunfallten Fahrzeug gerettet und verarztet wurden. Mit involviert war die Freiwillige Feuerwehr mit ihrem neuen Einsatzfahrzeug „HLF 10“.

Die Übung war in drei Teile gegliedert: Zunächst kam der Gerätewagen-Sanitätsdienst (GW-SAN-BW) über die Wiesenstraße angefahren. In Windeseile strömten die sechs Aktiven aus dem Fahrzeug und bauten auf dem Parkplatz neben der Musikscheune den für 20 Personen ausgelegten, mit Defibrillatoren und Versorgungsrucksäcken sowie modernster Rettungstechnik bestückten Verbandplatz auf. Nur sieben Minuten und 35 Sekunden vergingen, wie der das Publikum detailliert über jeden Schritt aufklärende Kommentator Friedbert Eiermann begeistert feststellte. Sicher auch insofern ein imponierender Wert, da die Höpfinger Rotkreuzler am 6. Oktober beim „GW-SAN-Cup Baden-Württemberg“ im schwäbischen Urbach antreten werden, wo der Aufbau eines Versorgungszelts in kürzester Zeit zu realisieren ist.

Besondere Vorsicht erforderlich

Weiter ging es an die Kreuzung Mantelsgraben/Wiesenstraße, wo das Unfallszenario einen mit einem aus der Wiesenstraße kommenden Radlader kollidierten, von zwei Personen besetzten Ford Escort vorsah. Um die Verletzten aus dem Auto befreien zu können, mussten durch die Feuerwehr die Scheiben zersägt und die Dachholme gelöst werden. Schließlich wurde das komplette Dach entfernt. Bei einem der Fahrzeuginsassen wurde eine schwere Rückenverletzung angenommen. Um diese nicht weiter zu verschlimmern und die Person keiner zusätzlichen Gefahr auszusetzen, wurde sie durch die Einsatzkräfte nach oben aus dem Wagen gezogen. Im Sanitätszelt wurden die Verletzten schließlich durch die DRK-Bereitschaft ärztlich versorgt; die medizinische Aufsicht hatte mit Dr. Harald Genzwürker (Buchen) der leitende Notarzt der Neckar-Odenwald-Kliniken inne. Da der 8. September als „Welt-Erste-Hilfe-Tag“ gilt, wurde vor dem Sanitätszelt zusätzlich die Reanimation eines Menschen an einer Puppe demonstriert.

Nach der Schauübung konnten sich die Besucher in der DRK-Scheune stärken. Das Abendprogramm gstaltete Alleinunterhalter Klaus. Für die Kleinen war auch am Sonntag die Hüpfburg aufgestellt. ad