Höpfingen

Freundschaftsbesuch beim Partnerverein A. D. Tarrio Internationale Jugendbegegnung / Sport verbindet über Grenzen hinweg / Viele schöne Eindrücke gewonnen

Höpfinger TSV-Jugendliche in Portugal

Archivartikel

Höpfingen.Der TSV Höpfingen führte eine internationale Jugendbegegnungsmaßnahme bei seinem Partnerverein in Portugal durch. Gefördert wurde diese Maßnahme vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie dem Neckar-Odenwald-Kreis.

Nachdem im vergangenen Jahr eine portugiesische Gruppe Höpfingen besuchte, fand nun der Gegenbesuch in Portugal statt. Dabei erlebten die Jugendlichen aus Höpfingen sieben tolle Tage bei den portugiesischen Gastgebern. Während der Pfingstferien flogen 30 „TSV’ler“ in den Norden Portugals, um Menschen, Land und Kultur kennenzulernen. Nicht ohne Grund: Seit 2004 besteht eine lebendige Freund- und Partnerschaft zwischen dem Fußballverein A. D. Tarrio und dem TSV Höpfingen.

Die A-, B- und C-Jugendlichen lernten unter Federführung von Stefan Kaiser, Uwe Todtenhaupt und Christof Sauer die Gegend um Santo Tirso im Rahmen einer von einheimischen Jugendlichen organisierten Stadtrallye spielerisch kennen und genossen die Gastfreundschaft der Portugiesen.

So besuchten die Jugendlichen die Schule Agrupamento de Escolas Margodo Mateus in Vila Real, wo man deutliche Unterschiede zum deutschen Schulsystem feststellen konnte. Bei dieser Gelegenheit wurde lebhaft über die Ausbildung, die Schulbildung und die Studienmöglichkeiten beider Staaten diskutiert.

Des Weiteren standen Ausflüge in die Städte Porto und Guimaraes an, wo jeweils ein Stadionbesuch nicht fehlen durfte und auch über die wirtschaftlichen Faktoren in beiden Ländern berichtet wurde.

Natürlich kam auch der sportliche Aspekt nicht zu kurz. So wurden Fußballspiele gegen den A. D. Tarrio ausgetragen. Außerdem erkundete man die Natur Portugals bei Wanderungen entlang des Leca Rivers und im berühmten Douro-Tal.

Das gemeinsame Kochen ist Tradition bei der internationalen Begegnung: So wurden deutsche als auch portugiesische Speisen zubereitet. Diskussionen über jugendrelevante Themen und Probleme gehörten dazu. Hierbei wurden Themen wie Mobbing, Digitalisierung oder auch der moderne E-Sport angesprochen.

Am Ende der internationalen Jugendbegegnung war deutlich zu spüren, wie sehr Sport verbindet und jegliche Sprachbarrieren überbrückt, so dass der Abschied von den so äußerst netten Gastgebern äußerst schwer fiel.

Bereits jetzt laufen die Planungen für einen weiteren Gegenbesuch in Höpfingen. ad