Höpfingen

Malwettbewerb Kinder gestalteten Postkarten / Ausstellung mit den schönsten Motiven zum Jubiläum „50 Jahre Spinnstube“

Kreative Grüße aus Höpfingen

Zu Postkarten aus Höpfingen durften sich Kinder etwas Kreatives einfallen lassen. Die Ergebnisse des Malwettbewerbs werden am 3. Oktober ausgestellt.

Höpfingen. Was heute WhatsApp-Nachrichten sind, war früher die Postkarte: Herzliche Grüße und Fotos sehenswerter Orte oder aber manches stilvolle Motiv erfreuten jeden Empfänger. „Gruß aus Höpfingen“ lautet jedenfalls die Überschrift des Malwettbewerbs, zu dem der Heimatverein Höpfingen die Kinder in den Sitzungssaal des Rathauses einlud. Zu zeichnen waren Postkarten aus Höpfingen.

„Grundgedanke der Aktion ist der, die Kinder zeichnen zu lassen, wie sie eine Postkarte gestalten würden, mit der sie aus ihrer Heimatgemeinde grüßen. Dabei wollen wir erfahren, was sie als typisch für Höpfingen bezeichnen“, erklärte Rainer Wagner, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins. Gemeinsam mit seiner Frau Helga sowie Brigitte Liebler wartete er auf die Kinder.

„Die eigentliche Idee zu diesem Malwettbewerb kam von Brigitte Liebler“, verdeutlichte Wagner. Er wies auf die schwindende Bedeutung der Postkarte hin, die vielen Kindern nur noch aus Alben oder von nur noch selten in den Briefkasten flatternden Grüßen geläufig sein dürfte.

Im Laufe des Nachmittags nutzten zahlreiche Kinder – darunter die Höpfinger DRK-Minis – die Möglichkeit, „ihr Höpfi“ in bunten Bildern und frohen Farben zu umschreiben. Die Kleinen diskutierten lebhaft und mit bemerkenswertem Wissen darüber, was Höpfingen eigentlich auszeichnet und was zu Papier gebracht werden sollte: Ist es die rührige Vereinswelt? Sind es die Fußballer des TSV oder die ausgelassen dem fastnachtlichen Brauchtum huldigenden „Höpfemer Schnapsbrenner“? Ist es das Familienbad, die Kneippanlage, der Lochsee oder doch eher die Pfarrkirche St. Ägidius? Ist es Bürgermeister Adalbert Hauck, Bundestagsabgeordneter Alois Gerig oder etwa Gundolf „Rotschi“ Nohe? Kreative Einfälle jedenfalls gab es genug.

„Eines machte der erste Termin des Malwettbewerbs deutlich – die Kinder identifizieren sich mit Höpfingen über ihre Aktivitäten in den Vereinen.“

„Für sie ist das ihre Heimat, ihr Verständnis für Geborgenheit und für Lebensqualität“, sagte Rainer Wagner als stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins in einer ersten Bewertung der Arbeiten. „Und diese Botschaft über ‚ihr Höpfi’ wollen sie auch nach außen mitteilen.“