Höpfingen

Seniorennachmittag in Hardheim Der Verein „Dienst am Nächsten“ und die Gemeinde sorgten für ein buntes Programm

Kriminalprävention stand im Mittelpunkt

Archivartikel

Hardheim.Erstmals seit längerer Zeit lud die Gemeinde Hardheim, gemeinsam mit dem Verein „Dienst am Nächsten“, am Montag, zum Abschluss des Sommerfestes, alle Senioren der Kerngemeinde zu einem Seniorennachmittag ein. Diese nahmen das Angebot im katholischen Pfarrheim dankbar an.

Neben den Programmgestaltern, die sich Anregungen vom Kreis-Seniorenrat geholt haben, bemühten sich Josef Keller als Hausmeister des Pfarrheims, Mitglieder der FG „Hordemer Wölf“ sowie der Gruppe „Gemeinsam statt einsam“ um die Besucher.

Bernhard Berberich, Vorsitzender des Vereins „Dienst am Nächsten“, richtete zu Beginn der nachmittäglichen Veranstaltung auch im Namen der stellvertretenden Vorsitzenden Johanna Leiblein Grußworte an die Besucher. Er sah den Wert eines solchen Angebots sowohl in der Vermittlung von wissenswerten Informationen als auch in der damit verbundenen Unterhaltung der Besucher.

Bernd Ebert, Vorsitzender des finanziell vom Neckar-Odenwald-Kreis getragenen Kreisseniorenrats, freute sich über die im Interesse der Senioren in Hardheim entwickelte Aktivität und die Nutzung des nachmittäglichen Angebots.

Er kündigte die Aufführung des vom Verein „Sicherer Odenwald“ finanzierten und von zwei Profi- Schauspielerinnen gestalteten Theaterstücks im Bemühen um Kriminalprävention – „Hallo, Oma, ich brauch’ Geld“ – an. Zudem empfahl er Aufmerksamkeit für die Ausführungen von Rainer Bossler vom Polizeipräsidium Heilbronn und dessen Referat „Prävention“ in der Außenstelle Mosbach.

Mit einem unterhaltsamen Beitrag zum Hardheimer Stadtplan wartete in Versen und untermalt mit bildlichem Anschauungsmaterial Rudi Gärtner mit dem ihm eigenen Humor und mit seinen Reimen auf „Horde“ auf.

Danach zeigten die beiden gut aufgelegten Schauspielerinnen Jasmin Röcke und Ramona Karst bei ihrem Theaterstück zur Kriminalprävention, wie die Senioren „im Alter sicher leben“ können und was sie tun müssen, um nicht von Opfer von Betrügereien und Gewalttaten zu werden. Bei den Spielszenen wurden immer wieder auftauchende Gefahren an der Haustür und unter anderem damit verbundene Diebstahlabsicht dargestellt. Thematisiert wurden Gefahren bei Haustürgeschäften und am Telefon, bei falschen Gewinnversprechen oder überteuerten Forderungen. Im Bemühen um die Verdeutlichung verschiedener krimineller Bemühungen vermochten die beiden Schauspielerinnen mehrere Besucher auch als „Opfer“ in verschiedenen Szenen einzubinden.

Rainer Bossler zeigte beim Gedankenaustausch das mögliche Vorgehen, beispielsweise bei überteuerten Diensten, auf. Mit all diesen Beispielen wurden den Senioren richtige Verhaltensweisen verdeutlicht. Im weiteren Verlauf des Nachmittags beantwortete der Experte vom Polizeireferat „Prävention“ die Fragen der Gäste.

Friedhelm Bräuer begleitete am Klavier das Singen beliebter Volkslieder, ehe Mitglieder der Kirchlichen Sozialstation und Seniorenpflege nach der Darstellung des Angebots durch Heidi Sack zu einer Probeverkostung der Menüangebote einluden.

Johanna Leiblein vom Verein „Dienst am Nächsten“ dankte schließlich allen am Programm Beteiligten, namentlich Bernd Ebert für die Möglichkeit der Realisierung der beeindruckenden Veranstaltung, sowie der Gemeinde für den kostenlosen Kaffee und Kuchen. Z