Höpfingen

Gemeindeverbindungsstraße ausgebaut Dritter Abschnitt der Strecke von Waldstetten nach Altheim frei gegeben

„Lang gehegter Wunsch erfüllt sich“

Archivartikel

Ein lang gehegter Wunsch ging mit dem weiteren Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Waldstetten nach Altheim in Erfüllung.

Waldstetten/Altheim. Im Beisein von Gemeinde- und Ortschaftsratsmitgliedern wurde am Mittwoch der dritte, 850 Meter lange Bauabschnitt der neu ausgebauten Gemeindeverbindungsstraße von Waldstetten nach Altheim seiner Bestimmung übergeben. Die Arbeiten waren durch starke Verdrückungen, Frostaufbrüche und Fahrbahnrisse nötig geworden.

„Mehr als nötig“

Bürgermeister Adalbert Hauck freute sich über die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches, die ob der häufig frequentierten, gerade als Abkürzung zum Autobahnzubringer Osterburken geschätzten Strecke „mehr als nötig“ gewesen sei. „Vor dem Neuausbau handelte es sich hier um eine der schlechtesten Straßen des Gemeindegebiets“, räumte das Gemeindeoberhaupt durchaus auch selbstkritisch ein.

Nachdem das Vorhaben bereits im Haushaltsjahr 2017 eine Rolle spielte, konnte die Finanzierung der sich auf rund 150 000 Euro belaufenden Maßnahme auf zwei Wegen geregelt werden: Neben Mitteln aus dem Gemeindeausgleichsstock konnte der ursprünglich als nicht förderfähig deklarierte Restbetrag über Landesmittel zur Straßenpflege bestritten werden. „So belastet die Maßnahme den Haushalt der Gemeinde Höpfingen kaum“, hielt Hauck fest und bedankte sich bei der durch Bauleiter Luca Bamberger und Standortleiter Robert Himmel vertretenen Firma Konrad-Bau (Gerlachsheim), die sich bereits auf den ersten beiden Bauabschnitten als fachkundiger und zuverlässiger Partner hervorgetan hatte. Weiterhin galt sein Dank Thomas Withopf, der als Leiter des GVV-Verbandsbauamts (Walldürn) die Bauleitung übernahm, sowie Alexander Imhof von der unteren Verkehrsbehörde.

„Geraume Zeit auf der Agenda“

Thomas Withopf erinnerte gleichsam an ein „geraume Zeit auf der Agenda stehendes Projekt“, das im Auftrag der Gemeinde Höpfingen durch das Verbandsbauamt geplant wurde. „Der Straßenausbau erfolgte innerhalb vorhandener gemeindlicher Flächen, was einen Grunderwerb nicht erforderte“, betonte Withopf und sprach von „bestandsorientiertem Bauen“, in dessen Zuge die schadhafte Bitumendecke aufgefräst und als Tragschicht für die neue Fahrbahndecke mit verwendet wurde; der vorhandene Straßenunterbau wurde über eine frische Schotterverstärkung neu profiliert. Zum Schluss wurde die zehn Zentimeter dicke Tragdeckschicht aus Bitumen aufgetragen.

Wie Thomas Withopf veranschaulichte, spielte auch die Entwässerung bei den Planungen eine gewisse Rolle: Hierfür wurden Mulden entweder nachmodelliert und partiell neu angelegt, während bei seitlichen Wegzufahrten neue Verdolungen entstanden.

Reflektierende Leitposten

Auch der Wunsch des Forsts, die Strecke mit Langholzfahrzeugen passieren zu können, wurde wie eine möglichst hohe Verkehrssicherheit berücksichtigt. „Sicherheit und Orientierung auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen sowie bei Nacht geben reflektierende Leitpfosten, die teilweise ergänzt wurden“, führte Withopf noch aus und stellte klar, dass man sich innerhalb des zeitlichen Rahmens bewegte.

Die Mitte September unter Vollsperrung der Strecke begonnenen Bauarbeiten wurden am 18. Oktober abgeschlossen.

Auch für das rasche Arbeiten bedankte sich Bürgermeister Adalbert Hauck, ehe Waldstettens Ortsvorsteher Helmut Hartmann seine Zufriedenheit über die gute Lösung bekundete. ad