Höpfingen

Gemeinderat Höpfingen Bebauungsplanentwurf genehmigt / Ausgleichsmaßnahmen

Solarpark nahm weitere Hürde

Höpfingen.Der Solarpark Höpfingen nimmt Formen an. Geplant ist er an der Straße „An den Rübenäckern“ zwischen dem später als Schrottplatz und Reifenlager genutzten Mischwerk der Firma Störzer-Bau und der Biogasanlage.

Im März hatte der Gemeinderat seine Zustimmung zu dem Projekt gegeben. Am Montag sprach sich das Gremium für den Entwurf des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften und Änderung gemäß der eingegangenen Stellungnahmen von Behörden, sonstiger Träger öffentlicher Belange sowie der benachbarten Kommunen aus und befürwortete im selben Atemzug den Abwägungsvorschlag der Verwaltung.

Als Betreiber fungiert die Klärle Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt mbH (Weikersheim). Das Gelände selbst ist etwa 0,77 Hektar groß.

Das umfangreiche Exposé informierte vorab über die Eckdaten: Planungsrechtliche Festsetzungen und örtliche Bauvorschriften ergaben keine Auffälligkeiten. Dass der Umweltbericht das öffentliche Interesse an Entwicklung, Förderung und Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung im Sinne von Klimawandel und -schutz dem „unvermeidlichen Eingriff in Natur und Landschaft“ gegenüberstellte und im direkten Vergleich über die Belange von Natur und Landschaft einstufte, wurde mit dem Fazit der speziellen artenschutzrechtliche Prüfung begründet: Sie stellte keine Gefährdung geschützter Tiere und Pflanzen im fraglichen Bereich fest und erachtet etwaige Ausnahmegenehmigungen als nicht notwendig.

Der vor allem in das Schutzgebiet „Wasser“ erfolgende Eingriff werde ferner durch die Ausgleichsmaßnahmen in einem ausreichenden Maß kompensiert. Darunter fallen Hecken und Sträucher am nördlichen und westlichen Rand des Plangebiets als Heimstätte für Wildbienen und Schmetterlinge, die Umwandlung des Bereichs in extensives Dauergrünland, das sich mit der Zeit zu einer mageren Wiesenfläche entwickeln wird, die Baufeld- und Bauzeitbeschränkung und die Höhenbegrenzung aller dort zu errichtenden Bauobjekte: Die maximal zulässige Modulhöhe liegt bei drei Metern, die maximale Gebäudehöhe bei fünf Metern.

Eine weitere Beteiligung des Gemeinderats und die tiefergehende Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen zu gegebener Zeit. ad