Höpfingen

Frühjahrshauptübung der Feuerwehren Einsatzkräfte aus Höpfingen und Waldstetten bekämpften simulierten Brand in Firmengebäude

Szenario reibungslos gemeistert

Bei der Frühjahrshauptübung trainierten Einsatzkräfte der Feuerwehr und des DRK aus Höpfingen und Waldstetten gemeinsam die im Ernstfall wichtigen Abläufe.

WALDSTETTEN. Eine echte Herausforderung war das Szenario bei der Frühjahrshauptübung der Feuerwehren Höpfingen und Waldstetten zusammen mit dem DRK-Ortsverein Höpfingen. An der Firma Universalprojekt in der Schönstattstraße in Waldstetten zeigten die Hilfsorganisationen ihre volle Leistungsfähigkeit.

Der Übungsablauf sah vor, dass aus ungeklärter Ursache im Heizungs-und Kompressorraum der Firma für Laden- und Innenausbau ein Brand ausbrach. Nach einer Rauchgasentzündung breitete sich das Feuer auf den Produktionsbereich aus. Mitarbeiter, die versuchten, die Flammen zu löschen, wurden bei der Durchzündung verletzt und befanden sich noch im Gebäude.

Nachdem der Notruf über die Telefonnummer 112 eingegangen war, alarmierte die Leitstelle Mosbach die Hauptwehr Höpfingen und die Abteilungswehr Waldstetten. Bereits wenige Minuten später traf die Abteilungswehr Waldsteten mit Einsatzleiter Christian Klotzbücher und Gruppenführer Thomas Bummer mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) 8 über die Schönstattstraße bei der Einfahrt der Firma Universalprojekt ein. Die Wasserentnahme erfolgte an einem Unterflurhydranten am Kreuzweg in der Nähe der ehemaligen Schule. Zum schnellen Aufbau der Wasserversorgung wurde ein Traktor mit einem Schlauchwagen eingesetzt, um eine circa 100 Meter lange B-Leitung vom Hydranten zur Pumpe des TSF 8 zu verlegen. Ehe der Löschangriff begann, erfolgte die Personenrettung im Gebäude durch Atemschutzgeräteträger der Abteilungswehr Waldstetten.

Unter der Leitung von Gruppenführer Richard Fischer traf unmittelbar danach das Tanklöschfahrzeug 16 aus Höpfingen ein. Die Einsatzkräfte entnahmen das Wasser in der Dr.-Thomas-Nörber-Straße, verlegten die Schlauchleitung über die Schönstattstraße und konzentrierten sich mit ihrer Brandbekämpfung auf die linke Gebäudeseite. Das Löschfahrzeug 16 aus Höpfingen mit Gruppenführer Marius Braun bediente sich am Unterflurhydranten in der Schönstattstraße, im Bereich der Einfahrt „Am Sonnenberg“. Die Brandbekämpfung und Riegelstellung erfolgte für die rechte Gebäudeseite.

Ebenfalls schnell am Einsatzort waren die Ersthelfer des DRK-Ortsvereins Höpfingen. Sie übernahmen in einer nahegelegenen Halle die fachgerechte Versorgung und Betreuung der Verletzten, die von der Jugendfeuerwehr Waldstetten gespielt wurden.

Lob für Zusammenarbeit

Zur Nachbesprechung in der Turnhalle begrüßte Abteilungskommandant Martin Böttcher alle Beteiligten und schilderte den genauen Übungsablauf. Bürgermeister Adalbert Hauck lobte den Einklang zwischen den beiden Wehren und dem DRK-Ortsverein Höpfingen. Auch bekundete er die Hoffnung, dass man bei der nächsten Hauptübung vielleicht schon mit dem neuen Einsatzfahrzeug üben könne. Der stellvertretene Ortsvorsteher Jürgen Fieger freute sich über die Beteiligung der Jugendwehr und vor allem, dass auch Mädchen dabei sind.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Thomas Link hob den guten Ablauf der Übung hervor. Er motivierte ebenfalls die Jugend, weiterzumachen, da heutzutage die meisten aktiven Feuerwehrleute aus den Jugendwehren hervorgingen. Hauptkommandant Carsten Hauck ging auf die Herausforderungen der Wasserversorgung bei einer solchen Großübung ein, was bestens gemeistert wurde. Er zeigte sich sehr zufrieden mit dem reibungslosen Übungsablauf und lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.