Höpfingen

Gemeinderat Höpfingen tagte Bauliche Vorbereitungen für die Einrichtung weiterer Kleinkindgruppen / Arbeitsvergaben

Vergaben zum Umbau von Schulräumen

Archivartikel

Zur Errichtung von weiteren Kleinkindgruppen zum neuen Schuljahr müssen am Schulgebäude diverse Arbeiten erfolgen, die im Rahmen der Gemeinderatssitzung am Montag vergeben wurden.

Höpfingen. „Leider lehnten viele angeschriebene Unternehmen aufgrund mangelnder Kapazitäten die Übernahme der Bauarbeiten ab“, bemerkte Bürgermeister Adalbert Hauck eingangs und hielt fest, dass es im Hinblick auf die fortschreitende Zeit, den geplanten Beginn der Arbeiten Mitte Juli und die Einrichtung der neuen Kleinkindgruppen zu dem am 10. September beginnenden neuen Schuljahr 2018/19 „allerhöchste Eisenbahn“ sei.

Die Trockenbauarbeiten über 49 072,73 Euro wurden der Firma Baumgart & Co. (Seckach) übertragen. Die Putz- und Stuckarbeiten zur Innendämmung in Höhe von 7484,56 Euro wird die Firma Blatz (Buchen) ausführen. Für die Sanitärinstallationsarbeiten über 29 741,86 Euro wurde das Angebot der Firma Johmann (Mosbach) berücksichtigt. Den Zuschlag für die Heizungsinstallation erhielt die Firma Flicker (Fahrenbach) zum Angebotspreis von 35 805,35 Euro. Die Abbruch- und Rohbauarbeiten führt die Firma Heizmann-Bau (Osterburken) für 43 867,64 Euro aus. Das Gremium sprach sich einstimmig für die Vergabe der Arbeiten an die genannten Bieter aus.

Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz in Höhe von 6050,40 Euro wurden vorab der Firma Meny (Mosbach) übertragen, um zeitliche Verzögerungen zu vermeiden. Hier erfolgte die nachträgliche Genehmigung der Vergabe durch den Gemeinderat einstimmig. Gleiches gilt für die Schaffung eines zweiten Fluchtwegs in Form einer nachträglich anzubauenden Stahltreppe, was wiederum den Austausch vorhandener Fenstermodule erfordert.

„Durch die teilweise sehr langen Lieferfristen für spezielle Fensterelemente haben wir sofort die Firma MBM-Konstruktionen aus Möckmühl, die mit einer kurzen Lieferzeit überzeugte, beauftragt“, erklärte Bürgermeister Hauck und verwies auf das entsprechende Angebot zum Bruttopreis von 19 047,10 Euro.

Weiterhin verkündete er, dass nach Vor-Ort-Begehungen gemeinsam mit der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen der Verbleib der vorhandenen Außenspielgeräte im Kindergarten St. Lioba in der Spielanlage beschlossen wurde und die neue Außenspielanlage in der Schule vollständig neu überplant werde.

Neue Außenspielanlage

„Zum Einen wäre der Umbau des vorhandenen Kleinspielgeräts unwirtschaftlich, zum Anderen wird es im Kindergarten auch von größeren Kindern frequentiert“, informierte das Gemeindeoberhaupt und stellte das Angebot der Firma Spessart-Holzgeräte (Kreuzwertheim) vor, das speziell auf den Kleinkindbereich gemünzt ist und nach Rücksprache mit der Kindergartenleitung und dem Büro Haberkorn erfolgte. Preislich läge es bei 20 750,03 Euro „und ist nach Prüfung wirtschaftlich“, so Hauck. Auch diesen Auftrag erteilte der Gemeinderat einstimmig.

Noch kein Angebot sei allerdings für den „großen Brocken“ der Elektronik und Verkabelung eingegangen, wobei sich Bürgermeister Hauck auf die noch bis zum 2. Juli laufende Abgabefrist berief. Seinen Vorschlag, ein finanziell im Rahmen liegendes Angebot anzunehmen, befürwortete der Gemeinderat einstimmig.

Ob die Kleinkindgruppen in zwei oder drei Zimmern untergebracht werden, ist noch nicht ganz klar: „Das reine Angebot weckt auf jeden Fall den Bedarf, so dass sich vieles ändern kann“, merkte Hauck an und erklärte auf Rückfrage von Gemeinderat Michael Volk, dass zwei Gruppen schon voll seien, die Errichtung einer dritten Gruppe aber noch nicht sicher sei.

Gemeinderat Herbert Frisch erkundigte sich danach, ob nur Ortsansässige das Angebot nutzen. „Das ist noch nicht sicher, wird jedoch geklärt“, antwortete Hauck.