Höpfingen

SPD-Ortsverband Höpfingen Rück- und Ausblick im Rahmen der Jahreshauptversammlung / Horst Saling für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Zusammenarbeit soll intensiviert werden

Beim SPD-Ortsverein Höpfingen war das Geschäftsjahr 2016/17 geprägt von zahlreichen Aktivitäten. Dabei standen das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger stets im Vordergrund.

HÖpfingen. Dieses Resümee zogen Vorsitzender Roland Stolz und Thomas Greulich als Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion in ihren Berichten bei der Jahreshauptversammlung am Freitag. Zu den weiteren Schwerpunkten zählte ein Überblick über die aktuelle Gemeindepolitik von Thomas Greulich als Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion sowie detaillierte Ausführungen von MdB Dr. Dorothee Schlegel und SPD-Kreisvorsitzendem und Kreisrat Jürgen Graner. Darüber hinaus wurde Horst Saling für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Vorsitzender Roland Stolz begann seinen Bericht mit der Bemerkung, dass künftig eine verstärkte Zusammenarbeit mit den beiden SPD-Ortsverbänden Walldürn und Hardheim notwendig sei.

Dafür spreche die demografische Entwicklung im Ortsverein Höpfingen, aber auch die politischen Aspekte, damit man sich künftig den Herausforderungen einer sich immer schneller wandelnden Gesellschaft mit seinen vielfältigen sozialen und ökonomischen Leitthemen annehmen könne. Diese intensive Zusammenarbeit gelte es, in den nächsten Monaten auf den Weg zu bringen.

"Der SPD-Ortsverein Höpfingen hat seit seiner Jahreshauptversammlung im Juli 2016 wieder einige Aktivitäten gestemmt,"so Stolz weiter. Besonders erwähnte er hierbei den Ferienspaß, der auch in diesem Jahr die über 30 teilnehmenden Kinder begeistert habe. In diesem Zusammenhang galt sein Dank den fünf Gemeinderäten Birgit Müller, Helmut Häfner, Michael Volk, Thomas Greulich und Martin Wild für die Durchführung der Projekte, Richard Volk als Gönner, Freund und Grillmeister sowie den Sponsoren Viola Greulich und Peter Störzer für die finanzielle Unterstützung.

Gerade die Aktivitäten der SPD-Gemeinderäte hätten dazu beigetragen, dass die SPD-Fraktion sei 30 Jahren von zwei auf fünf Kommunalpolitiker angewachsen sei. Diesen stolzen Erfolg wolle man bei der nächsten Gemeinderatswahl 2019 ausbauen.

In seinem Ausblick auf die kommenden Aktivitäten erwähnte der Vorsitzende, dass der SPD-Ortsverband Höpfingen alles daran setzen werde, dass MdB Dr. Dorothee Schlegel bei den Wahlen am 24. September wieder den Einzug in den Bundestag schaffe. In den nächsten Tagen werde man mit der Plakatierung in Höpfingen und Waldstetten beginnen. Abschließend dankte Roland Stolz allen Mitstreitern, die den SPD- Ortsverein durch ihre Aktivitäten mit Leben erfüllt haben.

Über die finanziellen "Bewegungen" informierte Horst Saling. Maria Edelmann, die mit Hubert Wiegand die Kasse geprüft hatte, bescheinigte ihm eine tadellose Führung der Kassengeschäfte. Auf Antrag von Jürgen Graner wurden der gesamte Vorstand entlastet.

"Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit in Deutschland". Mit dieser Bemerkung begann MdB Dr. Schlegel ihre Ausführungen, um sodann zehn Argumente aufzulisten, warum man bei der Bundestagswahl 2017 die SPD und Martin Schulz wählen solle.

Der SPD-Kreisvorsitzende Jürgen Graner betone anschließend, dass der Schwerpunkt bei den Aktivitäten im Wahlkampf darin liegen werde, dass Dr. Schlegel wieder ein Mandat für den neuen Bundestag bekommen werde.

"Die Jahresergebnisse 2014, 2015 und 2016 lagen über dem Plan und waren somit erfreulich, da die Rücklage aufgebaut werden konnte." Dieses positive Fazit zog Thomas Greulich als Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion. Doch durch die angesparten Rücklagen sei die Gemeinde Höpfingen Anfang 2017 als "normal" eingestuft worden, was zur Folge gehabt habe, dass die Schlüsselzuweisungen geringer ausgefallen und die Förderung für das Feuerwehrfahrzeug für 2018 zurückgefahren worden seien. Aufgrund dieser Faktoren habe die Gemeinde keinen ausgeglichenen Haushalt erstellen können. Doch gebe der bisherige Verlauf des Haushaltsplans für 2017 Anlass zur Hoffnung, dass zumindest die vorgesehene Kreditaufnahme von 230 000 Euro ausbleibe.

Als aktuelles Thema bezeichnete Greulich die Schaffung eines neuen Feuerwehrgerätehauses. Er selbst favorisiere eine funktionelle Neubaulösung, während nach seiner Meinung der Standort "Industriegebiet Mantelsgraben" (ehemals Firma Pureta) absolut ungeeignet sei.

Als weiteres aktuelles Thema nannte er die Windkraftanlage auf dem Kornberg mit vier Windrädern. Im Gemeinderat seien die erforderlichen Beschlüsse einstimmig gefasst worden. In Kürze soll der mit den Behörden abgestimmte Genehmigungsantrag eingereicht werden. Als "gut" bezeichnete Greulich in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit im Gemeinderat mit allen Fraktionen. (ck)