Hohenlohe-Franken

Vernissage Hohenloher Kunstverein zeigt im Landratsamt Schwäbisch Hall „Weibsbilder“

Assoziative Szenen des Menschlichen

Archivartikel

Schwäbisch Hall.Unter dem Titel „Weibs-Bilder“ zeigen sieben Künstlerinnen aus Hall und der Region Bilder von figürlich bis abstrakt. Dabei sind Ada Isensee, Hedwig Maier, Susanne Neuner, Christa Schmid-Ehrlinger, Veronica Solzin, Sonja Streng und Jale Vural-Schmidt.

Zur Eröffnung am Dienstag, 8. Mai um 18 Uhr im zweiten Obergeschoss des Landratsamts sprechen Landrat Gerhard Bauer und die 1. Vorsitzende des Kunstvereins Renate Ziegler. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch die Gruppe „Die Zwei“.

Ada Isensee zeigt Zeichnungen zum Thema „Unterwegs sein in die Weite“. Es geht um die menschliche Figur in der nicht unbedingt genau definierten Weite einer Landschaft.

In Sonja Strengs Malereien und Zeichnungen beleuchten unterschiedliche Lichtquellen traulicher oder auch untraulicher Art Szenarien und Situationen. Erinnerungsfragmente, Orte oder Worte sind Impuls für ihre Werkserien. Bei Christa Schmid-Ehrlinger führt das Schichten und Abtragen von Farben und Formen zu ihrer individuellen Spur in ihren Bildern, gleichsam Zeitspur und Ausgrabung.

Hedwig Maier nähert sich der menschlichen Figur in inneren und äußeren Bildern mit Pinsel, Stift und Schere. In Schichtungen aus transparentem Tischtuchpapier, Zeichnung und Malerei variiert sie Themen vom Anfang bis zum Ende des Lebens. Das von Susanne Neuner verwendete Material ist Tusche, Farbstift, auf Leinwand und Papier. Alle ihre Themen gehen über zum nächsten. Dieser Zusammenhang wird auch in den ausgestellten Arbeiten sichtbar sein. Die zentralen Arbeiten tragen den Titel „Akkut“.

Zwischen abstrakt und realistisch

In den Arbeiten von Veronica Solzin stehen Abstraktion und assoziative Bildfindung im Vordergrund. Die Maserung eines Steins, ein rostiges Metallstück aber auch archaische Orte, Felsenstädte oder Landschaften können Quelle ihrer Inspiration sein. Neues Künstlermitglied im Hohenloher Kunstverein ist Jale Vural Schmidt, deren Arbeiten sich zwischen abstrakter und realistischer Malerei bewegen. pm