Hohenlohe-Franken

„Der kleine Prinz“ in Aub Theaterstück nach Antoine de Saint-Exupéry im Schützenhaus

Auf der Suche nach dem großen Geheimnis

Archivartikel

Aub.Die Theatergruppe des Kulturvereins Ars Musica Aub spielt die Geschichte vom „kleinen Prinzen“ in einer eigenen Inszenierung mit Musik. Beginn ist jeweils um 20 Uhr am heutigen Donnerstag, Freitag 27. und Samstag, 28. Juli. Die Aufführung dauert rund anderthalb Stunden.

Bei seiner Notlandung in der Wüste trifft Exupèry den kleinen Prinzen der seinen Planeten verlassen hat, da er Probleme mit seiner Rose hat. Er will versuchen Freunde zu finden. Auf dem Weg zur Erde trifft er einige große, ernsthafte Leute, die mit sich selbst beschäftigt sind. Und das große Geheimnis verrät ihm der Fuchs.

Antoine de Saint-Exupéry brachte 1943 „Le petit prince“ („Der kleine Prinz“) heraus. Es ist eine märchenhafte Erzählung um einen in der Wüste notgelandeten Flieger, der auf einen kleinen Jungen trifft, den es von einem Asteroiden auf die Erde verschlagen hat. Der reale und surreale Elemente mischende Text ist wohl auch eine Auseinandersetzung mit der bedrückenden Situation Frankreichs, seinem Unbehagen als Exilant in den USA und nicht zuletzt seinem schlechten Gewissen gegenüber seiner zurückgelassenen Frau.

Der kleine Prinz gehört mit über 140 Millionen verkauften Exemplaren (Übersetzungen in 140 Sprachen) zu den erfolgreichsten Büchern der Welt.

Spieler seit 2003 aktiv

Theatergruppe Ars Musica: Aus Anlass des 600-jährigen Bestehens der Uhlenmühle wurde 2003 das Stück „die Uhlenmühle im Gollachgrund“ in Anlehnung an die sorbische Legende „Krabat“ in der Scheune des Anwesens inszeniert. Die Schauspieler und Helfer rekrutierten sich aus dem Freundeskreis des Kulturvereins Ars Musica, Aub. Dieses Stück wurde noch einmal im Frühjahr 2005 und im Sommer 2013 aufgeführt. Hauptdarsteller waren Benedikt Fleckenstein und Philipp Rappert als ‚Hans’, Laura Averbeck und Juliane Adam als ‚Margarete’ und Ray Russel als ‚Meister’. Das Bühnenbild stammte von Rochus Kuhn.

2008 wurde „Wanja“, eine Adaption von russischen Märchenmotiven, auf der Spitalbühne Aub gespielt, was eine besondere Herausforderung an die Lichttechnik war. Franz Fleckenstein spielte den ‚Wanja’ und Ray Russel den ‚Zar’ sowie ‚Fuma’. Die Musik zu beiden Stücken wurde von Christoph Wünsch komponiert.

Im Juli 2016 folgte „Schwesterherz“ basierend auf skandinavischen Sagen. Diesmal war der Spielort ein Gewächshaus der Gärtnerei Rückel in Aub. pm