Hohenlohe-Franken

Straßenmeistereien Hohenlohe auf Winter vorbereitet

Auf Räumfahrzeuge im Verkehr Rücksicht nehmen

Archivartikel

Hohenlohekreis.Im Hohenlohekreis haben die beiden Straßenmeistereien insgesamt 662 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zu betreuen. Dafür wurden insgesamt rund 2600 Tonnen Streusalz in den Streustofflagern eingelagert.

In der Straßenmeisterei Öhringen werden samt zugehörigem Salzsilo bei Grünbühl rund 1200 Tonnen Streusalz bevorratet. Im Bereich der Straßenmeisterei Künzelsau wurden in der örtlichen Salzhalle 800 Tonnen und zusätzliche 600 Tonnen im Stützpunkt Krautheim eingelagert. Die Streusalzbevorratung ist allerdings nur ein kleiner Teil der umfassenden Vorbereitungen. Alle 15 benötigten Fahrzeuge und Geräte wurden von den Mitarbeitern in den letzten Wochen gewartet und einsatzfähig gemacht. Orangefarbene Schneezeichen wurden gesetzt, Streugutbehälter an Steigungsstrecken aufgefüllt und Verkehrszeichen zur Warnung vor Glatteisgefahrenstellen aufgestellt. Über 17 Kilometer Schneezäune entlang von kritischen Streckenabschnitten werden aufgebaut.

Im Regelfall sind im Winterdienst acht landkreiseigene Räum- und Streufahrzeuge sowie ein Kleingeräteträger für Geh- und Radwege im Einsatz. Zusätzlich stehen bei starkem Schneefall weitere sechs Mietfahrzeuge von privaten Fuhrunternehmern zur weiteren Unterstützung unter Vertrag. Diese Räum- und Streufahrzeuge sind dann jeweils im Zweischichtbetrieb, 7 Tage die Woche, ab 4 Uhr bis 22 Uhr im Einsatz. In den übrigen Zeiten wird nicht bzw. nur in besonderen Ausnahmefällen geräumt oder gestreut.

Der Winterdiensteinsatz ist für die Einsatzleiter und Mitarbeiter eine herausfordernde Tätigkeit. Auch deshalb werden alle Verkehrsteilnehmer um entsprechende Rücksichtnahme bei Begegnungen mit den breiten Räumfahrzeugen gebeten. Durch eine vorausschauende Fahrweise bei Winterverhältnissen können Unfälle und Staus vermieden werden. lra