Hohenlohe-Franken

Auber Fastnachtsumzug Fröhliches Treiben in den engen Altstadtgassen / Örtliche Vereine und auswärtige Teilnehmer legten sich mit viel Fantasie ins Zeug

Bonbonregen erfreut nicht nur die Kinder

Bunt und mitreißend – das war der Fastnachtszug in unterfränkischen Aub. Die zahlreichen Zuschauer in den Gassen hatten ihren Spaß am großen Gaudiwurm.

Aub. Wieder einmal strahlender Sonnenschein zum Fastnachtsumzug, über Traumwetter konnten sich die Auber Narren in diesem Jahr freuen.

Insgesamt 25 Gruppen, Motivwagen und die Musikkapellen aus Aub und Baldersheim zogen durch die von Zuschauern dicht gesäumten Straßen der Auber Altstadt. Über Bonbons und Süßigkeiten zuhauf, die von den beteiligten Gruppen geworfen und verteilt wurden, freuten sich nicht nur die Kinder.

Viel Fantasie walten lassen

Die örtlicher Vereine, aber auch auswärtige Zugteilnehmer hatten mit viel Fantasie ihre Motivwagen zum Jubiläums-Seifenkistenrennen im vergangenen Jahr errichtet, hatten Fußgruppen mit einfallsreichen Kostümen ausgestattet.

Da wollte auch die Kinderschar des Auber Kindergartens nicht fehlen, die als kleine Marienkäfer verkleidet den Zug der Feiernden anführten.

Creglingen mit Bürgermeisterbräu

Gäste aus Gaukönigshofen, Goßmannsdorf, Hopferstadt und Bernsfelden reihten sich in den bunten Zug ein.

Die Stadtverwaltung Creglingen machte fantasievolle Werbung für den Bürgermeisterbräu, die Fremdenverkehrs- und Gewerbegemeinschaft Aub warb für die Party-Safari zur Kirchweih und für den Frühlingsmarkt.

Die Jugendfeuerwehr Hopferstadt warb wiederum fürs Angeln („Sex ist geil, aber warst du schon einmal Angeln?“). Für gute Laune sorgten lautstark die Tanzgarden der örtlichen Narrhutia, von der Kindergarde über die Crazy Girls bis zur Prinzengarde.

Da reihten sich nicht nur das Mini-Männerballett aus Aub sondern auch das Männerballett aus Goßmannsdorf und die Hemmersheimer Tanzgirls ein.

Auffällig beim fröhlichen Umzug war, dass besonders die auswärtigen Wagen nicht nur immer größer und höher geworden waren – und deshalb die Fahrer in den doch oft recht engen Straßen und Gassen der Auber Altstadt sehr viel fahrerisches Geschick zeigen mussten – dass sondern auch die Musik aus den mitgeführten Lautsprechern auch immer lauter wurde.

Trotzdem hatten die zahlreichen Zuschauer nicht nur in der Innenstadt sichtlich ihren Spaß an dem bunten und ausgelassenen Fastnachtstreiben – viele Narren blieben auch nach dem Umzug in der Stadt, kehrten in den örtlichen Gaststätten und Cafés ein oder feierten am Marktplatz zusammen mit „DJ Markus“ weiterhin ihre Fatsnachtsparty.