Hohenlohe-Franken

Städtepartnerschaft Röttingen und Bad Mitterndorf seit 40 Jahren verbunden

Bürgermedaille für Steirer

Archivartikel

Röttingen.Nachdem bereits vor wenigen Wochen in Bad Mitterndorf mit einer großen Röttinger Delegation der erste Teil zum Festakt „40 Jahre Städte-Partnerschaft“ gefeiert wurde, kamen die Österreicher genau zum Jubiläumswochenende in ihre Partnerschaftsgemeinde, um zu feiern. Am 27. August 1978 unterzeichneten Siegfried Saf (damals Bürgermeister von Bad Mitterndorf) und sein Vize, Hubert Huber, Günter Rudolf (damals Bürgermeister von Röttingen) und Anton Engelhardt (stellv. Bürgermeister) die Urkunde über die Verschwisterung Röttingens mit Bad Mitterndorf in der Steiermark.

Als Hauptinitiatoren gelten der begeisterte Mitterndorf-Urlauber Dr. Helmut Gura und der damalige Bürgermeister Günter Rudolf auf Röttinger Seite. Das Engagement des damaligen Kurdirektors Karl Stuhlhofer gilt noch heute als Garant der guten Partnerschaft. In seiner Begrüßung, nach dem Salutempfang durch die Böllergruppe der SG Fortuna, ging Bürgermeister Martin Umscheid auf die Wichtigkeit der Partnerschaft ein und verwies gleichzeitig auf den bereits vor 65 Jahren in Röttingen geborenen Gedanken einer „Europastadt“. Daher rief er auch auf, nicht nur auf der offiziellen Ebene den Kontakt und Austausch zu pflegen, sondern auch zwischen den Vereinen und schlug für beide Gemeinden jeweils einen Partnerschaftsverein vor. Als „erste wichtige Aufgabe“ bezeichnete der erst vor wenigen Tagen neu gewählte Bad Mitterndorfer Bürgermeister Klaus Neuper die Fahrt ins Taubertal. Er selbst pflegt schon seit 1988 die Verbundenheit, war er doch Kulturbeauftragter des fünftausend Einwohner zählenden Marktes. Bei dieser Gelegenheit lobte er unter großem Applaus die Säulen der Partnerschaft aus Mitterndorfer Sicht des verstorbenen Lambert Grill, Erni Grill, der Eheleute Edeltraut und Horst Stiendl, Brigitte und Manfred Graichen bis Max Schruff. Er werde auch in seinem neuen Amt die Partnerschaft kräftig unterstützen.

Nachdem Röttingens Weinprinzessin Anna I. die rund 60-jährige Erfolgsgeschichte „Weinhoheiten“ als Symbolfigur des Weines und ihre Bedeutung vorgestellt hatte war klar, dass bei den zahlreichen Auftritten nicht nur der Wein und dessen Ort gefragt sind. Nachdem in Bad Mitterndorf Röttinger Personen geehrt wurden, die sich besondere Verdienste um die Partnerschaft erworben hatten, war dies in der Burghalle genau umgekehrt. So erhielt neben den verhinderten Rupert Peinsipp Lehrer Max Schruff die Röttinger Bürgermedaille in Silber für den Kontakt der Schulen, das Ehepaar Brigitte und Manfred Graichen für ihre hervorragende Gästebetreuung im steierischen Salzkammergut, Urgestein Edeltraud Stiendl für zahlreiche Besuche/Verbindung sowie der neue Bürgermeister Klaus Neuper. Max Schruff bedankte sich im Namen der Geehrten und lobte besonders, dass die Gastfreundschaft mit einem herzlichen Empfang der Grundstein für die Partnerschaft ist. Daher gab es zum Abschluss „Von Herzen zu Herzen ein Lebkuchenherz“ wie es Neuper nannte. Für tänzerische Einlagen sorgte das Ballettzentrum Röttingen. brun