Hohenlohe-Franken

Molkerei Schrozberg Demeter-Landwirte müssen strenge Richtlinien einhalten

Bundesweiter Spitzenplatz beim Milchgeld

Schrozberg.Die Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken, Molkerei Schrozberg, hat zum 1. Mai die Auszahlungspreise für ihre Demeter-Milchbauern auf 56,79 Cent pro Kilogramm erhöht (brutto). Die Genossenschaft liegt beim Milchgeld seit Jahren auf einem der Spitzenplätze bundesweit.

Möglich gemacht hat diese Preiserhöhung die langjährige und bewährte gute Partnerschaft von Bio-Fachhandel und Molkerei. Zum ersten Mal seit Erfassung der Milchauszahlungspreise liegt das Demeter-Milchgeld drei Cent über dem Preis für Verbandsbiomilch. Die Molkerei will damit den höheren Aufwand der Demeterbauern honorieren. Demeter-Landwirte verzichten auf das Enthornen und tragen daher Mehrkosten beim Stallbau und beim Herdenmanagement. Die strengen Fütterungsrichtlinien beschränken die Milchleistung. Im Durchschnitt melken Demeterkühe rund 3000 Liter pro Tier weniger als ihre konventionellen Artgenossinnen. „Faire Auszahlungspreise, die Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region, Demeter-Spitzenqualität und verlässliche Partner im Biomarkt“, das seien die Erfolgsparameter der Molkerei.