Hohenlohe-Franken

Auber Frühlingsmarkt Im Vorjahr Schnee und Wind, heuer eitel Sonnenschein / Zeit zum Flanieren zwischen vielen Stationen

Bunte Blickfänge zwischen Fachwerk

Im Gegensatz zum Vorjahr, als Schnee und Wind den Frühlingsmarkt begleiteten, hatten die Auber in diesem Jahr Glück mit dem Wetter.

Aub. Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen lockten zahlreiche Besucher zum Auber Markt ins Freie.

Tanzen und springen in den Frühling, Dekoration einkaufen nicht nur für Ostern, dazu Gartenpflanzen, Stofftiere, selbstgemachte Seife – der Auber Frühlingsmarkt war am Wochenende für das alles und noch viel mehr gut.

Sehen und gesehen werden

Blumenfee Marina mit ihren Osterhäschen hatte es nicht schwer, gute Laune zu verbreiten. Bei dem sonnigen Frühlingswetter war einfach alles auf den Beinen. Entsprechend war der Zuspruch an den vielen Marktständen. Ob am Marktplatz, im Rathaus oder in den Geschäften: Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen zwischen den Marktständen, den blühenden Birnbäumen und den Fachwerkhäusern am Auber Marktplatz.

Schon bei Markteröffnung am Vormittag waren Kunden und Neugierige unterwegs zwischen den Marktständen. Am Nachmittag schließlich war Zeit zum Flanieren, zum Kaufen, Sehen und Gesehen werden. Viele Zuschauer blieben auch vor der Eventbühne am Marktplatz stehen oder suchten sich einen Sitzplatz, um den Vorführungen zuzusehen. Dort konnte man nicht nur den Tanzfreunden Creglingen bei Tango, Cha-Cha-Cha oder Paso Doble zusehen, den Crazy-Girls mit ihrem Vogelscheuchentanz oder den Trampolinspringern der „Körperakademie“ aus Giebelstadt. Beim ToP, dem Tanzen ohne Partner, galt die Aufforderung allen Tanzfreudigen, selbst auf die Bühne zu gehen und aktiv mitzumachen. Viele nahmen das Angebot gerne an. Für die Tänzerinnen und Tänzer verteilte die Blumenfee im Anschluss an ihre Vorführungen als Dankeschön Frühlingsblumen im Blumentopf.

Spannung herrschte am Marktbrunnen, beim Badeentenrennen, bei dem es galt, vorherzusagen, welche der Plastikenten wohl als erste durchs Ziel schwimmen würde.

Hinter dem Rathaus übten tollkühne Piloten in echt Auber Seifenkiste schon einmal für das Seifenkistenrennen am Kirchweihmontag. Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele von denen, die sich in die Kisten wagten und die Startrampe herunterfuhren, auf den Renngeschmack gekommen sind.

Reges Interesse herrschte an den Ständen der Selbstvermarkter, die fränkische Spezialitäten vom Bauernhof, Nudeln und Eierlikör, Edelbrände, Liköre, Essig und Wildfruchtmarmelade, Eier von glücklichen Hühnern oder Gewürzmühlen aus einheimischen Edelhölzern anboten.

Passend zur Jahreszeit wechselte beim Fahrradbasar so manches Fahrrad den Besitzer. Hier bot sich die Gelegenheit, kostengünstig ein neues, gebrauchtes Fahrrad zu erwerben oder das eigene gegen ein neueres einzutauschen.

Die Blumenfee mit ihren kleinen Kinderosterhasen war nach einem langen, sonnigen Auber Markttag sichtlich „geschafft“, als der Markt dann am Spätnachtmittag wieder schloss.