Hohenlohe-Franken

Pfarreiengemeinschaft TauberGau Zehnjähriges Bestehen mit einem Jubiläumsgottesdienst in Röttingen gefeiert

Die Menschen sind zusammengerückt

Archivartikel

Die Pfarreiengemeinschaft TauberGau feierte mit einem Jubiläumsgottesdienst und einer Sternwallfahrt ihr zehnjähriges Bestehen.

Röttingen. Mit einem Festgottesdienst haben die sieben Pfarrgemeinden aus Aufstetten, Bieberehren, Riedenheim, Röttingen, Stalldorf, Strüth und Tauberrettersheim im Juli 2008 ihren Zusammenschluss als Pfarreiengemeinschaft TauberGau begangen. Bei der diesjährigen Sternwallfahrt feierte sie nun einen Jubiläumsgottesdienst, der musikalisch von der Trachtenkapelle Bieberehren begleitet wurde.

Was hat sich verändert in den zehn Jahren? Die Menschen der Pfarreiengemeinschaft sind näher zusammengerückt, denn viele Angebote sind an alle Pfarreien gerichtet. Da gibt es zum Beispiel die gemeinsamen Gottesdienste zum Valentinstag, zur Rorate im Advent, am Gründonnerstag und die Kreuzwege in der Karwoche.

Es gibt Film- und Gesprächs- und Glaubensabende. Es finden gemeinsame Ausflüge der Senioren statt, und wenn sich fast 100 Ministranten auf den Weg zu ihrem Ausflug machen oder sich zum Sommerfest treffen, ist riesige Vorfreude angesagt. Gemeinsam macht vieles mehr Spaß. So wie jetzt. Denn immer zu Beginn der Bittwoche machen sich die Gläubigen aus allen Pfarreien auf den Weg, um in Röttingen gemeinsam einen Festgottesdienst zu feiern.

Gemeinsamer Weg

Pfarrer Gerhard Hanft, der mit Pfarrer Wolfgang Zopora und Diakon Winfried Langlouis den Gottesdienst zelebrierte, sprach in seiner Predigt vom gemeinsamen Weg mit Christus und zu Christus in der Kirche, so wie heute fünf Prozessionen unterwegs waren, um an einem Platz zusammen zu kommen, um Messe zu feiern.

Auch die Apostel kamen am Gründonnerstag zum gemeinsamen Essen mit Jesus zusammen. Es war der Tag vor seinem Tod und Jesus wollte seine Jünger darauf vorbereiten. Er sagte: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde“.

„Wir können uns das so vorstellen“, sagte Pfarrer Hanft: „Wie ein Fußballtrainer vor einem ganz wichtigem Spiel seine Mannschaft nochmal richtig einstimmt und sie ermutigt, elf Freunde zu sein, so will Jesus seine Jünger auf die schwere Zeit vorbereiten. Er sagt ihnen, dass es hart wird, aber dass sie es schaffen können, wenn sie untereinander Freunde sind, wenn sie sich gegenseitig vertrauen, wenn sie füreinander da sind und den anderen mit all seinen Stärken und Schwächen annehmen. Genauso muss es unter uns Christen sein, seid einander Freunde!“

Und das bewiesen viele Gläubige am Ende der Messfeier. Sie unterhielten sich, lachten, freuten sich über ein Wiedersehen und verzehrten dabei Wallweck mit Wurst und gekühlte Getränke. eschn