Hohenlohe-Franken

Stadtrat Aub Bedarfsmitteilung für die Städtebauförderung 2019 erstellt

Gremium einstimmig dafür

Aub.Neben dem Haushaltsplan für 2018 erstellte der Auber Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung die Bedarfsmitteilung für die Städtebauförderung für 2019. Danach wird für das kommende Jahr der Sanierungsbedarf mit 40 000 Euro für das kommunale Förderprogramm, mit 30 000 Euro für die Erstberatung von Sanierungswilligen, mit 180 000 Euro für den eigentlich schon in diesem Jahr vorgesehenen Weiterbau des Altstadtrundweges beziffert.

Weitere 70 000 Euro sind veranschlagt für Straßenbeleuchtungsmaßnahmen, 165 000 Euro für den Gollachsteg in Zusammenhang mit dem Neubau der Gollachbrücke und weitere 80 000 Euro als Anteil der Stadt für Maßnahmen im Umfeld des geplanten Brückenneubaus. 100 000 Euro plant die Stadt Aub für private Baumaßnahmen und fürs Leerstandsmanagement ein und, als größte Einzelposition, 1,7 Millionen Euro für die Sanierung zweier leerstehender Häuser in der Etzelstraße. Diese Maßnahme war bisher auf 1,2 Millionen Baukosten beziffert, die Steigerung führt Bürgermeister Robert Melber zu vorderst auf Baukostensteigerungen zurück. Der Stadtrat stimmte dieser Bedarfsmeldung einstimmig zu.

Daneben hatte sich der Stadtrat mit konkreten Bausachen zu befassen. Für ein Wohn- und Geschäftshaus am Marktplatz genehmigte der Stadtrat den Austausch der Fenster. Vorgesehen sind Kunststofffenster, die bisherigen unterschiedlichen Fenster sollen dabei vereinheitlicht werden, Glasbausteine neben der Eingangstüre durch eine Verglasung ersetzt werden. Die Städtebauplanung hatte ebenfalls keine Einwendungen.

Der Erwerber der ehemaligen Schmiede in der Hoffahrt darf einen in der Nachkriegszeit an das Gebäude angebauten ehemaligen Schweinestall abbrechen. Problem ist ein Durchbruch in der Stadtmauer direkt hinter dem abzubrechenden Nebengebäude. Die Städtebauplanung hat keine Einwendungen gegen den Abbruch. Der Stadtrat gab ebenfalls sein Einverständnis unter der Voraussetzung, dass der Durchbruch in der Stadtmauer fachgerecht abgeschlossen und die an dieser Stelle verputzte Stadtmauer wieder hergerichtet wird.

Gegen das Vorhaben, auf einem Grundstück in der Neuertgasse direkt an der Stadtmauer ein Gartenhaus aufzustellen hat die Städtebauplanung grundsätzlich nichts, ist aber nicht mit dem vorgesehenen Gartenhaus im oberbayerischen oder schwarzwaldtypischen Stil einverstanden. Die Ausführung ist in fränkisch-schlichter Bauweise vorzunehmen.

Der Städtebauplaner machte den Bauwerbern auch gleich einige Vorschläge. Der Stadtrat gab grundsätzlich sein Einverständnis, forderte aber, dass der Typ des Gartenhauses mit der Städtebauplanung abgestimmt wird. ag