Hohenlohe-Franken

Der Countdown läuft Diak Schwäbisch Hall und Diakonie Neuendettelsau fusionieren zur „Diakoneo“

Neues Unternehmen hat rund 10 000 Mitarbeiter

Archivartikel

Schwäbisch Hall.Das Diak Schwäbisch Hall und die Diakonie Neuendettelsau schließen sich am Montag, 1. Juli, zum größten diakonischen Unternehmen in Süddeutschland mit rund 10 000 Mitarbeitern zusammen.

Man sei „auf dem gemeinsamen Weg zu einem neuen diakonischen Unternehmen“, heißt es in einer Pressemitteilung: „Diakoneo – weil wir das Leben lieben“ laute das Motto. Als international vernetztes diakonisches Unternehmen in Süddeutschland werden alle Menschen begleitet, die in ihren Lebenssituationen verlässliche Unterstützung suchen. Mit mehr als 10 000 Mitarbeitern in über 200 Einrichtungen bietet Diakoneo nach eigenen Angaben „umfassende Leistungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pflege, Wohnen, Assistenz, Arbeit und Spiritualität“.

Am Vorabend der Fusion werden am 30. Juni an beiden Standorten Übergangsgottesdienste gefeiert. Um 17 Uhr findet in der St. Laurentius Kirche in Neuendettelsau der erste Gottesdienst statt, um 19 Uhr in der Schwäbisch Haller Auferstehungskirche. Im Anschluss werden die Vorstände Krankenhäuser, Seniorenzentren und andere Einrichtungen besuchen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Nachtschicht begleiten sie den Übergang und Beginn des neuen diakonischen Unternehmens: Diakoneo.

Der erste gemeinsame Diakoneo-Tag startet um 8.15 Uhr am 1. Juli mit einer großen Open-Air-Morgenandacht in Neuendettelsau für die 1500 Schülerinnen und Schülern des Löhe-Campus, Mitarbeiter und alle Diakoneo-Interessierte. In Schwäbisch Hall feiern die Mitarbeiter mit einer Before- and Afterworkparty den ersten gemeinsamen Tag. Symbolisch für den gemeinsamen Start wird in Schwäbisch Hall eine Linde gepflanzt. Tag eins des Unternehmens Diakoneo klingt in Neuendettelsau um 19 Uhr in der Laurentiuskirche mit einem Vortrag von Rainer Eppelmann zu „30 Jahre Mauerfall“ aus. Dieser Abschluss solle zeigen, dass es sich lohnt, täglich Grenzen zu überwinden und Gemeinsamkeiten zu suchen, heißt es abschließend.