Hohenlohe-Franken

Zuchtviehauktion Ilshofen Jungkühe wechselten flott den Besitzer / Bei Bullenkälbern hohe Nachfrage

Preise bei allen Gattungen auf Niveau der Vorauktionen

Ilshofen.Die Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg fand in Ilshofen statt. Über alle Gattungen hielten sich die Preise auf dem Niveau der Vorauktionen.

Holsteins: Hier stand lediglich eine Jungkuh zum Verkauf. Die von Familie Weidner aus Künzelsau- Steinbach angebotene Kuh überzeugte durch ihr tadelloses Exterieur und wechselte für 1540 Euro den Besitzer. Fleckvieh: Ein hervorragend typisierter Mint-Sohn aus der Zucht vom Betrieb Mayer aus Ellwangen- Lindenhof erlöste 2250 Euro.

Überwiegend aus Bestandsaufgaben kamen sieben Mehrkalbskühe guter Qualität. Hohe Milchleistungen, gutes Exterieur und zum Teil bereits vorliegende Trächtigkeitsgarantien ließen die Gebote flott kommen. So ergab sich ein Durchschnittspreis von 1523 Euro. Den Tageshöchstpreis von 1620 Euro erlösten eine Iwinn-Tochter vom Betrieb Schmid aus Hüttlingen-Mittellengenfeld mit 32 kg Milch und Trächtigkeitsgarantie sowie eine Reonis- Tochter mit 35,6 kg Milch vom Betrieb Herrmann aus Blaufelden- Blaubach. Flott wechselten die 24 Jungkühe für durchschnittlich 1545 Euro den Besitzer. An der Spitze rangierte eine euterstarke Windstone-Tochter mit 29,1 kg Milch von Otto Hennegriff aus Limbach-Balsbach, die 1860 Euro kostete. Wesentlich günstiger als an der Vorauktion waren die 53 Kuhkälber, die im Mittel 3,55 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 250.- Euro je Tier erlösten. Mit ein Grund für den etwas schwächeren Durchschnittspreis war das niedrige Durchschnittsgewicht von 70 kg. Sehr rasant verlief die Versteigerung der 326 Bullenkälber. Nach wie vor ist hier die Nachfrage höher als das Angebot. Die nächste Auktion findet am 31. August (Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh) statt.