Hohenlohe-Franken

Musikschule Hohenlohe Luca Stör aus Gerabronn hat beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ einen dritten Preis erhalten

Riesenbeifall für Eigenkomposition

Archivartikel

Gerabronn.Luca Stör aus Gerabronn, Schüler von Hanna Markowski, hat beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Halle/ Saale im Fach Popgesang einen dritten Bundespreis erhalten. Eine Riesenleistung bei der großen Anzahl von Teilnehmern.

Bereits auf der regionalen Ebene in Schwäbisch Hall im Januar gab es eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb in Schorndorf, wo Luca die Fachjury mit seinen Gesangstiteln überzeugte, die er selbst auf der Gitarre begleitet. Als Konsequenz folgte die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb im Juni in Halle/ Saale.

Sechs Tage lang wetteiferten nahezu 2900 Jugendliche im Alter von 13 bis 27 Jahren, darunter 167 aus deutschen Schulen im Ausland, auf allen Arten von Instrumenten um beste Ergebnisse. An 30 Orten fanden 1700 öffentliche Konzerte statt bei denen 627 Nachwuchsmusiker einen ersten, 777 einen zweiten und 892 einen dritten Bundespreis erhielten.

Einen wesentlichen Beitrag zur Fülle und Buntheit des Wettbewerbs leistete die noch junge Kategorie Popgesang, deren Interpreten mit Authentizität, Eigenkompositionen und Improvisationselementen für aufregende Moment sorgten.

In der Altersgruppe von Luca Stör (19 Jahre) stellten sich 39 Teilnehmer aus Deutschland, Kairo und Helsinki dem Publikum und der Jury. Im Unterschied zu den Instrumentalfächern, wo Professionalität und Virtuosität fast nicht mehr zu überbieten ist, war im Fach Popgesang die Überzeugungskraft und Darstellung eines Songs entscheidend. Mit seinem locker gestalteten zwanzigminütigen Auftritt in der Studiohalle in Halle punktete Luca bei der Jury und erhielt von dem zahlreichen Publikum besonders für seine Eigenkomposition „Bracelet“ einen Riesenbeifall.

Zum Abschluss des Bundeswettbewerbs lobte der Vorsitzende des Bundesverbands deutscher Musikschulen und der Wettbewerbsjury Prof. Ulrich Rademacher die Leidenschaft der Kinder und Jugendlichen und deren „volle Kenntnis, Werktreue und Ernsthaftigkeit“. Ihr Bemühen mit großem Ernst etwas auf die Bühne zu stellen und über Musik etwas von sich zu erzählen, habe alle Juroren bezaubert. mhrb