Hohenlohe-Franken

Traditioneller Büchermarkt In Kirchberg am Samstag, 16. Juni

Seltene, interessante und preiswerte Lektüre

Archivartikel

Kirchberg.Beim Kirchbergerer Büchermarkt bieten wieder zahlreiche Antiquariate und Buchhändler seltene, interessante und preiswerte Lektüre an – mitten in der historischen Altstadt.

Exklusiv war handgeschöpftes Papier schon immer. Früher, weil es als wertvoller Kulturträger nur Wenigen vorbehalten war. Heute, weil nur Wenige es produzieren. Für Individualisten macht der Papiermacher Johannes Follmer aus dem Museum Papiermühle in Homburg Papier. Das Schauschöpfen auf dem Rathausvorplatz lädt zum Zuschauen und Mitmachen ein.

Bernhard Gabert, Buchrestaurator und Heraldiker, führt wieder vor, wie handgetriebene Buchbeschläge hergestellt werden. Zur weiteren Spezialisierung von Gabert gehört die Wappen- und Familienforschung in Heraldik und Genealogie.

Kunst des Vergoldens

Nach mittelalterlicher Vorstellung symbolisierten schöne glänzende und farbige Dinge die Herrlichkeit göttlichen Lichts. Die Kunst der mittelalterlichen Vergoldung und Tafelmalerei führen Manfred Breitmoser und Norman Hothum beim diesjährigen Kirchberger Büchermarkt am. 16. Juni vor.

Das Sandelsche Museum ist an diesem Tag geöffnet und kann mit der Sonderausstellung „Über Orte – Malerei, Zeichnung, Plastik von Henrik Dellbrügge“ besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Besinnliche Lesungen

Zu jeder vollen Stunde finden in der evangelischen Stadtkirche auf der Bücher-Empore besinnliche Lesungen statt. Um 12 und 14 Uhr findet ein besinnliches Orgelspiel statt.

Weitere Veranstaltungen der Schlosskünstler zum Büchermarkt: 14 bis 17 Uhr Offene Ateliers; ab 14 Uhr im mittleren Schlosshof: Susanne Neuner zeigt japanische Buchbindung; Autorenlesung: Wildis Streng liest aus „Muswiese“ (Hohenlohe-Krimi); Eliz Simon liest aus „Versorge dich selbst. Das große Handbuch von Obst- und Gemüseanbau“; Schlosskünstler lesen Texte zeitgenössischer Literatur. stv