Hohenlohe-Franken

Arbeiterkrankenunterstützungsverein Jahreshauptversammlung des AKUV in Aub / 228 Mitglieder

Soziales Engagement des Vereins gewürdigt

Aub.Der Arbeiterkrankenunterstützungsverein (AKUV), ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, ist auch 2018 wieder gewachsen. Insgesamt 228 Vereinsmitglieder unterstützen sich jetzt gegenseitig im Krankheits- und Sterbefall. Dabei vermeldete Kassenwart Jürgen Waldenrath eine gute finanzielle Ausstattung.

Der 1901 gegründete Verein zahlt seinen Mitgliedern noch heute Krankengeld, wenn die gesetzliche Lohnfortzahlung wegfällt und unterstützt die Hinterbliebenen im Todesfall mit einem Sterbegeld. Wie Vorsitzender Alfred Gehring wissen ließ, wird das Sterbegeld angesichts der gestiegenen Anzahl der Versicherten im laufenden Jahr sogar erhöht werden.

Fahrt zum Müllheizkraftwerk

Im Übrigen kümmert sich der Verein um alte und kranke Vereinsmitglieder, hat einen Besuchsdienst zu Weihnachten, zu Ostern, im Krankheitsfall und zu Geburtstagen eingerichtet. Im Rahmen der Reihe „Arbeitswelten erleben“ bietet der Verein jedes Jahr die Besichtigung eines interessanten Gewerbebetriebes in der Region an. So führte die Fahrt dieses Jahr zum Würzburger Müllheizkraftwerk. Höhepunkt des Vereinslebens ist für viele Mitglieder der jährliche Vereinsausflug. Die Dreitagesfahrt führte im letzten Jahr nach Südtirol und in den Vinschgau, in diesem Jahr geht es in den Schwarzwald und ins Elsaß. Derzeit wird das genaue Reiseprogramm ausgearbeitet und zusammengestellt. Waren es in den vergangenen Jahren überwiegend junge Mitglieder, die zum AKUV fanden, so konnten bei der Mitgliederversammlung aber auch wieder einige langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt werden. Die silberne Ehrennadel zusammen mit einer Urkunde durfte für 25 Jahre Mitgliedschaft dritter Bürgermeister Michael Neckermann entgegennehmen. Die Ehrennadel in Gold durften sich für 40 Jahre Mitgliedschaft Dietmar Edelmann, Karlheinz Gruber und Kilian Mitzler anstecken. Mitzler war in dieser Zeit viele Jahre lang im Vereinsvorstand tätig, davon in den Jahren 1988 bis 2003 als stellvertretender Vorsitzender in der Vereinsführung.

Stellvertretender Bürgermeister Michael Neckermann lobte in seinen Grußworten die aktive Mitgestaltung des öffentlichen Lebens durch den AKUV und vor allem dessen soziales Engagement. akuv