Hohenlohe-Franken

„Rettet die Bienen“ Listen liegen ab 31. Januar aus

Volksbegehren zugelassen

Randersacker.Das bayrische Volksbegehren zur Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ ist nach Aussage von Kreisrat Matthias Henneberger (ödp) zugelassen. Vom 31. Januar bis 13. Februar werden die Listen in den Rathäusern ausliegen.

Für den Erfolg sind bayernweit knapp eine Millionen Unterschriften nötig. Damit dies gelingt, bildet sich gerade auch ein Aktionsbündnis auf Landkreisebene. Angesprochen sind die regionalen Gliederungen der landesweit tätigen Träger und Unterstützer, aber auch jeder Einzelne, der sich engagieren will.

„Wir sind überzeugt, dass es vor allem des persönlichen Einsatzes vor Ort bedarf, damit die eigene Familie, die Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn den Weg aufs Rathaus finden“, betonte Kreisrat Matthias Henneberger. Dazu wurden zwei Onlineplattformen geschaffen, über die sich die Unterstützer vernetzen können. Nähere Informationen dazu unter www.wuerzburg-land.de/rettet-die-bienen. Alle, die lieber persönlich in Kontakt treten wollen, sind am morgigen Dienstag um 20 Uhr in in Urlaub’s Weinstuben in Randersacker willkommen. Dort wird das kommunalpolitische Bürgergespräch der örtlichen Aktiven Bürgerschaft/ödp ganz im Zeichen der Volksbegehrensvernetzung stehen.

Vormerken kann man sich außerdem schon jetzt den 1. Februar, an dem ein zentraler Themenabend mit Live-Multivisions-Vortrag in Randersacker vorbereitet wurde.

Die Ziele der Initiative sind unter anderem: Auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Ausbildung des landwirtschaftlichen Nachwuchses, die Schaffung von Biotop-Verbünden, eine verbesserte Transparenz, die Stärkung der ökologischen Bewirtschaftung und nachhaltige Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen, mehr Blühwiesen sowie die deutliche Verringerung des Einsatzes von Pestiziden.