Hohenlohe-Franken

Hällisches-Fränkisches Museum Neuer Besucherrekord

Zahlen haben sich nahezu verdoppelt

Schwäbisch Hall.63 000 Menschen – so viele wie nie zuvor – haben 2017 das Hällisch-Fränkische Museum besucht. Damit haben die wachsenden Besucherzahlen seit dem Wegfall der Eintrittsgebühren im Frühjahr 2016 einen neuen Höchststand erreicht.

Im Vergleich zu 2015 mit rund 32 300 Besuchern haben sich die Zahlen nahezu verdoppelt. „Es ist erfreulich, dass unsere städtische Einrichtung so gut angenommen wird“, sagt OB Hermann- Josef Pelgrim. „Die sehr guten Zahlen belegen, dass Verwaltung und Gemeinderat mit ihrer Entscheidung gegen Eintrittsgebühren goldrichtig lagen.“

Andere Museen, wie etwa das Landesmuseum Württemberg, hätten dieses Instrument, um Kultur einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen, erst jetzt für sich entdeckt.

Die befürchteten Defizite können in Hall durch Mehreinnahmen im Museumsshop und Besucherspenden weitgehend ausgeglichen werden, weiß Museumsleiter Dr. Armin Panter. Auch er freut sich über das rege Besucherinteresse. Seiner Einschätzung zufolge haben neben dem kostenlosen Eintritt als Hauptfaktor auch die Neuerungen 2017 zur gesteigerten Attraktivität des Hällisch-Fränkischen beigetragen.