Igersheim

Freudentag in der Pfarrei St. Michael Pfarrer Hubert Hinz beging sein 25-Jahr-Priesterjubiläum

Auf die Menschen und auf Gott ausgerichtet

Igersheim.Großen Grund zur Freude gab es am Sonntag in der katholischen Pfarrei St. Michael in Igersheim“: Pfarrer Hubert Hinz beging sein silbernes Priesterjubiläum. Von diesen 25 Jahren wirkt er seit 2006 als Seelsorger in Igersheim.

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche und in Anwesenheit der Wegbegleiter Pfarrer Appelt und Pfarrer Michelbach, der kirchlichen Vereine und Organisationen der Pfarrei sowie zahlreicher Gläubiger feierte der Jubilar seinen Freudentag.

Zu Beginn ging Hubert Hinz auf sein priesterliches Wirken ein, bei dem es nicht um ihn, sondern um Gott gehe. Durch die Gnade Gottes sei er zum Priester berufen worden und er bitte Gott um Hilfe, sich dieser Gnade würdig zu erweisen und den Priesterberuf nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen.

Anschließend brachte Detlef Werner als zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderates Igersheim zum Ausdruck, was es bedeute, 25 Jahre als Priester im Dienst für Gott zu stehen.

Ein Priester solle ein Mensch sein, der mitten im Leben stehe, der mitfühlen könne, der um seine Grenzen wisse, offen für die anderen und die jeweilige Zeit sei, der auf die Menschen und darum auch auf Gott ausgerichtet se. Außerdem erwarte man von einem Priester, dass er dem Wort, besonders dem Wort Gottes, auf den Grund gehe und diesem Wort verpflichtet sei, dass er andere ermutige und Zuversicht ausstrahle, Sakramente spende und Liturgie feiere.

Es gäbe noch viele Attribute, die zum Priestertum allgemein und im Besonderen auf den Jubilar zuträfen. Eine wichtige Charakterisierung für Hubert Hinz’ priesterlichen Dienst sei jedoch die Aussage: „Der Priester – ein Mann des Wortes.“ Durch die Worte, mit denen die nicht immer leicht verständlichen Botschaften der Heiligen Schrift vom Priester erklärt und erläutert würden, werde geholfen, wieder miteinander zu kommunizieren und Vertrauen zu schenken.

Auch, dass er in den Außengemeinden gerne gesehen werde und dort vor Ort und direkt wirken könne, war erwähnenswert. Nicht ohne Schmunzeln ging er auf die jährliche Ministrantenfahrt ein, bei der Hubert Hinz bisher stets als Aufsicht dabei war und von den jungen Katholiken sehr toll gefunden wurde.

Im Namen aller wünschte er Hubert Hinz, dass er ein Priester bleibe, der auf Menschen und auf Gott ausgerichtet sei. Für die weitere Zukunft wünschte er ihm viel Glück, verbunden mit dem Dank für das Wirken in der Pfarrgemeinschaft. In seiner Festpredigt ging Pfarrer Michelbach auf den gemeinsamen Weg und den 12. Juni 1993 ein, an dem Pfarrer Hinz die Priesterweihe erhielt.

Viele Geschenke beim Empfang

Ganz dem Leitspruch „Ganz Gott anheim stellen, indem ich mich dahin stelle, wo Gott mich sieht“. Diese Berufung sei nicht vollkommen, sie sei zerbrechlich und von Treue zu Gott gefüllt. Dazu gehöre, dass nicht nur er als Priester dieses lebe, sondern immer zusammen mit der Kirchengemeinde, seinen Eltern, Geschwistern und Verwandten es leben und erleben könne. Dass man mit der Priesterweihe einen Auftrag erhält: „Ich bin bereit, den Dienst zu tun, dass ist was man ein Leben lang nicht abgeben kann, dazu ist er berufen worden.“

Dass der ökumenische Kirchenchor die Messe wunderbar begleitete und der Frauenbund bei der Messevorbereitung mithalf, war fast schon selbstredend, aber sehr gut.

Im Anschluss an den Festgottesdienst fand draußen ein Empfang statt. Hier trafen auch die Geschenke aus den Außengemeinden, wie auch aus den kirchlichen Verbänden ein, ein Fest für die Augen und den Gaumen türmte sich auf.

Bei einem Mittagessen im Beisein der Kirchengemeinderäte, auch der Außengemeinden, ging man immer wieder auf sein Wirken der letzen Jahre ein. Es erschienen noch Pfarrer Engert aus Fichtenau, Pfarrer Meiser aus Stuppach und Pfarrer Keck aus Laudenbach.

Somit ging ein Fest mit dem Wunsch, die nächsten Jahre gemeinsam zu meistern, zu Ende. detwe