Igersheim

Heimatverein

Besondere Tour durch Igersheim

Archivartikel

Igersheim.Eine etwas andere Feier gab es für die Mitglieder des Heimatvereins Messklingenschlapp – im Mittelpunkt stand eine ganz besondere Führung durch Igersheim. Der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Uli Dallmann, leitete die „Krippen-Tour“ und wusste zu den verschiedenen – insgesamt 17 – in Schaufenstern von Geschäften, Büros, Banken und Apotheken ausgestellten Krippen viel zu erzählen. Ein besonderer Punkt war der erste Halt beim Beringer-Keller in der Kirchbergstraße. Dort ist – sicherheitshalber hinter einem soliden Gitter – ein Teil des alten Hochaltars der St. Ägidius-Kirche aus Harthausen zu sehen. Aber auch die Krippen in den Schaufenstern boten eine große Bandbreite künstlerischen Schaffens. Ob traditionelle Handschnitzarbeiten im alpenländischen Stil oder moderne Werke – es gab überall überraschende Details zu entdecken. Ein besonderer Hingucker war eine Krippe aus Malawi, die das besondere handwerkliche Geschick der Schnitzer deutlich macht.

Alles in allem, so Dallmann während der Tour, „lohnt sich ein Gang durch den Ortskern, denn es gibt in allen Schaufenstern etwas zu entdecken“. Das werde auch immer dann deutlich, wenn sich die Kinder an den Schaufensterscheiben die Nasen platt drücken. „Die entdecken immer neue Details“, berichtete Ulrich Dallmann.

Nach dem Rundgang trafen sich die Mitglieder noch in der „guten Stube“ des Heimatmuseums.