Igersheim

Überlandwerk Nissan Leaf zur Verfügung gestellt

Gemeinde Igersheim testet Elektroauto

Archivartikel

Igersheim.Besonders umweltfreundlich sind derzeit Bürgermeister Frank Menikheim und die Mitarbeiter der Gemeinde Igersheim unterwegs: Drei Wochen lang testen sie einen elektrisch betriebenen Nissan Leaf der Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Ko. KG (ÜWS). Auf ihren Dienstfahrten sammeln sie erste Erfahrungen mit Elektromobilität und der vorhandenen Ladeinfrastruktur in der Region. Fred Scholz, Handlungsbevollmächtigter der ÜWS, überreichte die Autoschlüssel.

„Elektromobilität spielt eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Energiewende und ist ein Zukunftsthema“, sagte Frank Menikheim.

Das rein elektrische Fahrzeug hat eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern. Es besitzt einen Elektromotor, eine Lithium-Ionen-Batterie und gewinnt beim Bremsen durch Rekuperation Energie zurück. Diese wird zum Laden der Batterie während des Fahrens genutzt. Das Elektroauto kann sowohl an einer üblichen Haushaltssteckdose als auch an öffentlichen Ladesäulen mit Typ2-Steckdosen geladen werden. „Die Kraftstoffkosten liegen dabei deutlich unter den Kosten eines mit Benzin angetriebenen Autos“, berichtete Fred Scholz. „100 Kilometer kosten bei einem Verbrauch von etwa zwölf Kilowattstunden rund drei Euro.“ Die ÜWS ist seit zwei Jahren Mitglied im Ladeverbund Franken+ (www.ladeverbund-frankenplus.de), einer Kooperation von derzeit knapp 50 Stadt- und Gemeindewerken, die das Ziel verfolgen, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu errichten.

Seit 2016 betreibt die ÜWS Ladesäulen für Elektroautos in Weikersheim, Ochsenfurt, Schäftersheim, Röttingen und Creglingen. pm