Igersheim

Sonntag, 30. Juni Feierliche Eröffnung des neuen europäischen Kultur-Radwegs „Dreiländereck“

Mehr als ein Geheimtipp

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Die feierliche Eröffnung des europäischen Kultur-Radwegs „Dreiländereck“ erfolgt am Sonntag, 30. Juni, ab 9 Uhr. Treffpunkt hierzu ist die Marienkapelle Bütthard.

35 Kilometer Länge

Die Länge des Rundwegs beträgt 35 Kilometer. Vorgesehenes Programm: 9 Uhr Begrüßung durch den Landrat und Bürgermeister Edwin Gramlich, 9.45 Uhr Abfahrt an der Marienkapelle, 12 Uhr Mittagspause in Gaurettersheim mit typisch fränkischen Speisen, 15 Uhr Kaffeepause: Station „Fürstenbild“ (bei Oesfeld), 18 Uhr Rückkunft in Bütthard.

Ab Bütthard führt der Kulturradweg am Westrand des Ochsenfurter Gaus entlang, dessen Charakter Felder, etwas Wald und sanfte Hügel ausmachen. Die Strecke umfasst das ehemalige „Amt Bütthard“ des Würzburger Hochstifts, dessen Ortschaften 1803 auf drei Länder verteilt wurden: Bayern, Württemberg und Baden.

Kulturelle Besonderheiten

Jede der kleinen Ortschaften hat ihre kulturellen Besonderheiten. Im Mittelpunkt stehen die Kirchen, die an diesem Tag geöffnet sind und besichtigt werden können.

Nach dem Örtchen Tiefenthal überquert der Radweg die Grenze zu Baden-Württemberg. Durch die Dörfer Simmringen und Bernsfelden führt der Weg vor Oesfeld an der Kapelle „Fürstenbild“ vorbei. Wieder zurück in Unterfranken, erreicht der Weg den Igersheimer Weiler Bowiesen, wo er noch einmal Landesgrenze passiert. Nach der Besichtigung des Dreiländersteins auf der Gemarkung Bowiesen, erreicht der Weg schließlich wieder seinen Ausgangpunkt, die Marienkapelle in Bütthard.