Igersheim

Igersheimer Gemeinderat Entwicklung von Harthausen

Optionen für Wittenstein

Archivartikel

Harthausen.Dorfplatz, Gemeindehaus, Innenortentwicklung, neuer Raum für Gewerbeansiedlung – in Harthausen geht etwas, nicht zuletzt, seitdem die Kommune als ELR-Schwerpunktgemeinde Berücksichtigung gefunden hat (wir berichteten).

Selbstredend, dass der Igersheimer Gemeinderat am Dienstag in dem Teilort tagte.

„Wir sollten noch etwas Geduld aufbringen, doch mit Optimismus an das Ganze herangehen, denn schon bald werden erste Ergebnisse sichtbar“, so Bürgermeister Frank Menikheim im Vorfeld der Sitzung. Einstimmig billigte das Gremium den Bebauungsplan „erste Änderung und Erweiterung Gewerbegebiet Wegäcker/Rotwiesen in Harthausen“, ebenso den Planentwurf sowie den Auslegungsbeschluss.

Mit dieser Maßnahme, so Verena Hofmann in ihrem Sachvortrag, solle der Firma Wittenstein auch künftig die Gelegenheit gegeben werden, sich weiterzuentwickeln und das Betriebsgelände zu vergrößern.

Grünes Licht gab der Rat auch für die achte Änderung des Flächennutzungsplans der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Bad Mergentheim.

Modellhäuser

Dadurch werde, so Verena Hofmann von der Verwaltung, die Grundlage dafür geschaffen, Areale im Nutzungsplan als gewerbliche Bauflächen auszuweisen. Im Anschluss stellte Architekt Jochen Elsner das Konzept zur Errichtung von „Modulhäusern“ in der Talstraße in Harthausen vor.

Selbiges sei von ihm, Marcus Rügamer als Ideengeber und Zimmermann sowie Georg Schumann entwickelt worden.

Von Plänen angetan

Die Ratsmitglieder zeigten äußerst angetan von den Plänen und signalisierten durchaus, dass es verdient hätten, weiter verfolgt zu werden.

„Allerdings ist dazu auch die Bevölkerung aufgefordert, sich einzubringen“, so Josef Gabel.

Von einem „mutigen Konzept“ sprach Rainer Zierlein, und Edgar Ernst meinte, dass dies für „neue Impulse in der Gemeinde“ sorgen würde.