Igersheim

Bürgerlädle am Möhlerplatz Gemeinderat beauftragt Innenarchitektin, sich der Planung und Gestaltung der Räume anzunehmen

Zeitnahe Umsetzung zum Greifen nahe

Archivartikel

In Sachen Bürgerlädle am Igersheimer Möhlerplatz geht es Schritt für Schritt voran. Der Gemeinderat beauftragte jetzt eine Architektin, sich der Planung und Gestaltung der Räume anzunehmen.

Igersheim. Jetzt geht es in die Vollen: Das Bürgerlädle am Möhlerplatz solle zeitnah umgesetzt werden, blickte Kerstin Walter in ihrem Sachvortrag in die nahe Zukunft. Sie sprach von „einem schlüssigen Konzept“, um den Ortskern zu beleben – ein Schritt in die richtige Richtung.

Chance beim Schopf packen

Es gelte, diese Chance beim Schopf zu packen – und das werde auch getan. Schließlich trage die 100 000 Euro-Förderung durch das Regierungspräsidium Stuttgart wesentlich dazu bei, dieses Projekt in einem überschaubaren Zeitraum umzusetzen.

Unterstützt würden dadurch die Personal- und Mietkosten, die Renovierung und Instandsetzung der Räume sowie deren Ausstattung. Das Bürgerlädle sei einerseits ein kleiner Ort der Begegnung, so Walter, andererseits fänden hier ein Selbstvermarkter-Bereich sowie – und darüber freute sich der überwiegende Teil der Bevölkerung – eine Postagentur künftig ihren angestammten Platz.

Mit Architektin ausgetauscht

In der Zwischenzeit, so Kerstin Walter weiter, habe man sich mit der Weikersheimer Innenarchitektin Luisa Ballmann ausgetauscht, „die in dem derzeit leerstehenden Raum ein großes Potenzial für die geplante Nutzung als Bürgerlädle sieht“, wie die Mitarbeiterin der Verwaltung weiter ausführte. Sie habe sich bereits Gedanken über eine mögliche Raumaufteilung gemacht.

Es sei unter anderem daran gedacht, eine zweite barrierefreie und behindertengerechte Toilette einzubauen. Walter sprach von für die Kommune sehr überschaubaren Kosten. Sie regte eine schnelle Umsetzung der Maßnahme an, zumal auch bereits Personal gefunden sei, das in Kürze geschult werde, was den Betrieb der Postagentur angehe.

„Uns ist eine gute Finanzierung gelungen“, meinte Bürgermeister Frank Menikheim. „Nach dem Beschluss können wir kraftvoll loslegen.“ Josef Gabel ergänzte: „Ich stimme dem gern zu. Wir dürfen sogar ein bisschen euphorisch sein“, denn mit der Postagentur werde eine Baustelle geschlossen. „Eine Klasse Sache.“ Er freue sich, „in der Ortsmitte wieder die gelbe Post zu sehen“, schloss sich auch Peter Ruess seinen Vorrednern an.

Bemühungen gelobt

Karl Limbrunner lobte die erfolgreichen Bemühungen um den Zuschuss und den Umstand, dass die Sache jetzt „in die Hand genommen wird“. Klemens Aubele gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass „dies ein wichtiges Startsignal dafür ist“, die Ortsmitte von Igersheim in eine gute Zukunft zu führen.

Selbstredend, dass der gesamte Gemeinderat hinter der Sache steht und die Maßnahme ohne Gegenstimme auf den Weg brachte.