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Mit kleinen Tricks den Alltag in der Sonne erleichtern

Ein Kühlakku für unterwegs, neue Funktionen für Pralinenschachteln, Muffin-Formen und Selfie-Sticks – mit den „Lifehacks“ der Jugendredaktion seid ihr bestens gerüstet für den Sommer und die heißen Tage. Von Xenia Heckmann

Kaum klettern die Temperaturen über 25 Grad, fangen die Ersten an, zu jammern, und erinnern sich an die Tücken des Sommers: Mückenstiche, überfüllte Freibäder, schwitzige und klebrige Haut, lästiges Eincremen – die Liste ist lang. Um euch die beliebte Jahreszeit etwas zu erleichtern, haben wir die buchstäblich coolsten Lifehacks zusammengesucht, unter anderem für das Eincremen.

Eincremen am Rücken – aber wie?

Manche Stellen am Körper sind für Normalsterbliche und diejenigen, die keine Ausbildung zum Yogalehrer machen, schwer erreichbar. Was also tun? Natürlich könnte man ein Gadget namens „Rücken-Eincremer“ – das gibt es wirklich – erwerben, aber die lästige Angelegenheit geht auch einfacher als mit einer Bürste.

Zum Beispiel mit einem Pfannenwender, der in Frischhaltefolie gewickelt wird. Wer keine Lust hat, einen Pfannenwender mit zum See zu nehmen, der kann auch einen alten Gürtel nehmen und auf einer Länge von 20 bis 30 Zentimetern mit Sonnencreme bestreichen. Anschließend nimmt man je ein Ende des Gürtels in die Hand und zieht ihn über den Rücken. Als weitere Möglichkeit könnte auch ein alter Selfiestick, der seit dem Ende des Hypes sowieso nur noch in der Ecke herumliegt, umfunktioniert werden. Statt Smartphone befestigt man einen Schwamm, sodass das Gerät wie eine Malerrolle taugt.

Mit diesen Tricks hat man sich schnell allein den Rücken eingecremt. Blöd nur, dass die ganze „Heckseite“ klebt und vermutlich noch Flecken auf dem Lieblingsshirt hinterlässt. Dagegen hilft beispielsweise Babypuder und seit kurzer Zeit gibt es auch Sonnenschutz in Pulverform, den man mit einem Pinsel auf der Haut verteilt.

Das lohnt sich besonders für Frauen, die Make-up tragen, aber nicht auf UV-Schutz verzichten wollen.

Eigenen Kühlakku basteln

Wer kennt es nicht? Man freut sich auf ein kühles Feierabendbier, aber muss es fast „auf ex trinken“, da es sonst schnell brühwarm wird. Für unterwegs kann man sich leicht einen Kühlakku für die Tasche selbst basteln. Man nehme einen Schwamm, lässt diesen mit Wasser vollsaugen, legt ihn in einen „Ziplock“-Beutel und lässt ihn für ein paar Stunden im Tiefkühlfach. Eignet sich auch als Kühlpad, um Wespenstiche oder einfach den Kopf zu kühlen.

Um Getränke generell kühl zu halten, sind Eiswürfel sinnvoll. Was aber, wenn man keine Eiswürfelform daheim vorrätig hat? Eiswürfel zu kaufen ist sicher nicht die ökologischste und ökonomischste Antwort. Vielleicht hast du noch eine Pralinenschachtel oder eine „Toffifee“-Verpackung zur Hand und kannst das Wasser dort in die Einkerbungen füllen.

Muffin-Form umfunktioniert

Apropos Wasser: Du isst ein Eis, aber der Hitze sei Dank hast du keine Zeit, es zu genießen, denn es schmilzt sofort und tropft. Man kann einfach eine Muffin-Form durch den Eisstiel bohren und hat damit eine provisorische Tropfschale. Das Muffinblech eignet sich auch perfekt für die nächste Grillparty, um BBQ-Saucen, Ketchup und Co. in den Feldern anzurichten und für alle Gäste schnell zugänglich zu machen.

Für ein altbekanntes Problem gibt es auch eine einfache Lösung: Nachdem das Auto den ganzen Tag in der Sonnen gestanden ist, wird so ein Lenkrad gerne mal höllisch heiß. Wenn man es aber, bevor man das Auto verlässt, um 180 Grad dreht, erwärmt sich nur die untere Seite.