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Platz ist schon belegt

Der Hund im eigenen Bett? Nicht jeder findet das gut, zeigt eine Umfrage. Von Jule Scherer

Für den einen mag es ein Hygieneproblem darstellen, der andere hat Schwierigkeiten mit der Rangordnung. Manch anderer liebt es ganz einfach, den eigenen Hund mit ins Bett zu nehmen. Die Meinungen gehen auseinander, wie unsere Umfrage zeigt.

Janina Rosner aus Unterbalbach (20 Jahre alt): „Ein Hund sollte meiner Meinung nach ein Hund bleiben und nicht vermenschlicht werden. Kuscheln gehört natürlich dazu, aber auf keinen Fall im Bett. Denn wer weiß, was der Hund nach dem Spaziergang alles Ungewolltes oder Unsichtbares mit nach Hause bringt und das will man auf keinen Fall im Bett haben.“

Nicole Kania aus Edelfingen (19): „Bei mir kommt meine Hündin gerne mit ins Bett, wenn sie möchte. Kleine Hunde lieben es, verwöhnt zu werden und dazu gehört auch eine gemütliche Schlafmöglichkeit.“

Maximilian Haag aus Krensheim (20): „Das Bett wird schon durch meine Katze belegt, die den ganzen Platz für sich beansprucht. Für den Hund ist da kein Platz mehr.“

Lukas Goseling aus Assamstadt(22): „Ich finde es wichtig, dem Hund Nähe zu zeigen. Aber für mich ist beim Bett eine Grenze erreicht. Denn jeden Tag die Bettwäsche zu waschen finde ich übertrieben. Für mich reicht es aus, wenn man mit dem Hund auf dem Boden liegt und ein bisschen kuschelt oder ausgiebig spazieren geht. Das hat einen ganz anderen Flair.

Jule Gernet aus Tauberrettersheim (20): „Bei uns darf der Hund nicht mit ins Bett. Auch wenn meine Schwester und ich gerne mit unserem Hund kuscheln, vor allem auch in traurigen Zeiten, so ist es bei uns von Anfang so festgelegt worden. Ich kann es aber verstehen, wenn andere ihren Hund mit ins Bett nehmen.

Justin Haun aus Reckerstal (16):

„Unsere Lotte ist eine Neufundländerin mit einem Gewicht von rund 65 Kilogramm, sie kann aus Platzgründen nicht aufs Bett. Und ihr wäre es auch zu warm, sie schläft lieber auf dem kühlen Fußboden.“