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Welcher passt zu mir?

Er erwartet einen sehnsüchtig, wenn man nach Hause kommt. Für Spielchen oder einen Spaziergang bis hin zu einer Wandertour ist er immer zu haben. Und wenn einem mal eine Laus über die Leber gelaufen ist, versteht er das auch ziemlich gut. Der Hund ist nicht umsonst seit Jahrhunderten ein treuer Begleiter des Menschen. Dabei kann er wichtige Aufgaben bei der Arbeit übernehmen oder einfach nur die Rolle eines guten Freunds einnehmen. Aber Hund ist nicht gleich Hund. Es gibt Vierbeiner, die den ganzen Tag nur herumflitzen können, und es gibt welche, die auch einfach mal nur vor sich hin dösen wollen. Es gibt Hunde, die für ihre Größe ziemlich viel Selbstvertrauen besitzen, und es gibt Tiere, denen vieles einfach egal ist.

Welchen vierbeinigen Partner man sich zulegt, ist eine wichtige Entscheidung. Und daher sollte man sich vor dem Kauf eines Hundes genauestens informieren, was für ein neuen Freund man sich zulegt. Immerhin klappt eine Freundschaft unter Menschen auch nicht einfach so. Wir haben vier Hunderassen ausgewählt und stellen sie hier mit ihren Eigenschaften vor.

Immer beliebter

Der Australian Shepherd ist schlau, hat Kraft und ist immer bereit, zu lernen. Als Hütehund wurde er früher gezüchtet und erlangt immer mehr Beliebtheit, auch als Familienhund. Es gibt ihn in verschiedenen Farben wie Red Merle, Blue Merle, Schwarz und Rot. Australian Shepherds sind überaus intelligente Tiere, wobei in ihrer Erziehung eine konsequente und einfühlsame Hand von hoher Bedeutung ist.

Sie sind richtige Arbeitstiere und brauchen immer eine Aufgabe, sonst kommen sie schnell auf den Gedanken, sich selbst zu beschäftigen. Und das kann zu einem Ergebnis führen, das dem Herrchen nicht gefallen wird.

Eher gemütlich

Im Gegensatz dazu ist der Berner Sennenhund eher ein gemütliches Tier. Als Haus- und Hofhund liebt er es, mitten im Familienleben zu sein, und möchte dabei nicht in einem Zwinger gehalten werden, da er sehr anhänglich ist. Für eine noch junge Familie mit kleinen Kindern ist er also ein perfekter Aufpasser. Der aus der Schweiz stammende Berner Sennenhund wurde früher eingesetzt, um schwere Lasten zu ziehen, beispielsweise in Bergwerken. Nebenbei bemerkt: Das „Senn“ im Namen bedeutet so viel wie „Alpenhirte“.

Allgemein ist zu sagen, dass der Berner Sennenhund nicht für rasante Hundesportarten geeignet ist, nicht zuletzt wegen seines dicken Fells. Zudem ist diese Hunderasse sehr hitzeempfindlich. Ein Urlaub in heißen Ländern ist mit den Tieren also nicht zu empfehlen.

Kleinster Hund

Den kleinsten Hund der Welt bringt man schnell in Verbindung mit dem Bild, wie Reese Witherspoon ihren kleinen Chihuahua in dem Film „Natürlich blond“ auf dem Arm mit trägt. Der Chihuahua ist ein aufmerksamer und willensstarker Hund.

Jedoch ist bei ihnen gerade bei der Erziehung darauf zu achten, dass sie nicht in die Versuchung geraten, über ihre kleine Größe durch lautes Bellen und Knurren hinauszuwachsen. Sie besitzen einen überaus starken Beschützerinstinkt. Gerade bei größeren Hunderassen können sie sich schnell in eine verzwickte Situation bringen.

Ähnlich dem Wolf

Der Tamaskan ist eine Rasse, die dem Wolf äußerlich sehr ähnelt, jedoch das Wesen eines Hundes besitzt. Eine ihrer großen Fertigkeiten liegt im Schlittenziehen, wobei sie ihrem Verwandten, dem Sibirian Husky, sehr ähnelt. Zudem werden Tamaskane auch als Such- und Rettungshunde eingesetzt. Die in Finnland entstandene Rasse ist sehr muskulös und dabei ein richtiger Arbeiter.

Die Tiere sind sehr lernfreudig, weißen aber auch gern mal ein stures Verhalten auf. Bei diesen intelligenten Hunden ist es zu empfehlen, sie nicht in einer Wohnung zu halten, sondern eher in einem weiträumigen Gelände, das in einer kühleren Region liegt.

Einfühlsam und schlau

Hunde sind einfühlsame und schlaue Wesen, die einem den Alltag nur durch ihr Dasein versüßen können. Sie können zu einem jahrelangen treuen Begleiter werden. Mit dem richtigen Training und etwas Geduld können sie sogar echte Aufpasser werden. Egal, ob Blindenhunde, Suchhunde oder sogar Hunde, die riechen können, ob ein Diabetiker Unterzucker hat: Für viele Besitzer sind sie nicht mehr wegzudenken. Entscheidet man sich einmal für den Kauf eines Hundes, trägt man nicht nur eine große Verantwortung, sondern geht auch Verpflichtungen ein. Manche Hundebesitzer merken erst, wenn es zu spät ist, dass ein Hund nicht zu ihnen passt. Daher ist es für Laien wichtig, sich davor genau zu informieren, was ein Hund alles mit sich bringt, bevor er im schlimmsten Fall im Tierheim landet. Auch ist das Vorurteil, Hunde aus dem Tierheim seien vorbelastet und schwieriger zu halten, nicht unbedingt zutreffend. Natürlich ist es davon abhängig, was ein Hund erlebt hat, doch gewinnt man erst mal das Herz eines solchen Tieres, stehen einem viele Möglichkeiten offen, die man auch mit einem Hund vom Züchter haben kann.