Kickers Würzburg

Fußball Würzburger Kickers wollen am morgigen Samstag im Drittligaspiel beim VfR Aalen endlich die Trendwende schaffen

FWK setzt auf Kampf und Leidenschaft

Nach der 2:3-Heimniederlage gegen den SC Paderborn befindet sich der FC Würzburger Kickers in der 3. Liga auf einem Abstiegsplatz. Eine Tatsache, die vor dem morgigen Gastspiel des FWK beim VfR Aalen (14 Uhr, Ostalb-Arena) aber nur für wenig Unruhe rund um den Dallenberg sorgt. Dies belegen unter anderem diese Aussagen von Sportdirektor Daniel Sauer: "Man sieht jeden Tag, dass die Mannschaft im Training richtig Gas gibt. Der Wille, das nächste Spiel zu gewinnen, ist deutlich zu spüren. Die Zeichen stehen auf Kampf und Leidenschaft, hier gibt es nicht mal den Ansatz von Selbstmitleid. Wir alleine sind es, die es selbst in der Hand haben."

Trainer Stephan Schmidt gibt sich vor der Partie in Aalen kämpferisch: "Wir wollen an unser Auswärtsspiel in Zwickau anknüpfen. Dort haben wir gewonnen. Die Mannschaft ist absolut intakt. Das hat man gegen Paderborn gesehen. Wir müssen nun aus der ganzen Situation gestärkt hervorgehen. Daher wollen wir nun in Aalen den nächsten Schritt machen. Wir haben es bislang auswärts sehr ordentlich gemacht. Trotzdem wissen wir um die Heimstärke der Aalener."

Die "Schwarz-Weißen" spielen bisher eine starke Drittligasaison und sind in den jüngsten sechs Ligaspielen jeweils ungeschlagen geblieben. Zuletzt gelang beim Gastspiel in Meppen ein 1:1. "Betrachtet man die erste Hälfte, dann ist ein Punkt zu wenig. Doch nimmt man den zweiten Durchgang hinzu, geht das Ergebnis in Ordnung, denn wir haben ab der 46. Minute das Spiel nach und nach aus Hand gegeben. Allein die Fehlerquote in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte war viel zu hoch", ärgerte sich Peter Vollmann nach der Partie. Daher nimmt der Trainer nun seine Führungsspieler in die Pflicht: "In solchen Situationen müssen klare Ansagen auf dem Platz gemacht werden." Mit Robert Müller und Gerrit Wegkamp drohen bei Aalen erneut zwei Schlüsselspieler auszufallen. Zudem steht hinter dem Einsatz von Mattia Trianni wegen einer Grippe ein großes Fragezeichen.

Auf Würzburger Seite kehren mit Jannis Nikolaou und Björn Jopek zwei Spieler nach Sperren wieder in den Kader zurück. Dagegen droht Maximilian Ahlschwede wegen einer gebrochenen Nase auszufallen. Definitiv verzichten müssen die Rothosen auf Dennis Mast (Rot-Sperre für vier Spiele sowie 1500 Euro Strafe). "Wir werden versuchen, seinen Ausfall durch Geschlossenheit und den Teamgeist zu kompensieren", gibt Trainer Stephan Schmidt die Einstellung für die Partie in Aalen vor.