Kickers Würzburg

Fußball Das Heimspiel der Kickers in der Fremde

Hesl meckert, Sauer dankt

Kickers-Keeper Wolfgang Hesl wurde nach dem Spiel deutlich: "Mir geht das auf den Keks, dass mehr über den Austragungsort als über das Spiel gesprochen wurde. Ich sage zum Thema nichts mehr." Natürlich nervte diese ständige Diskussion über das Spielverbot in der "Flyeralarm-Arena", so dass die Würzburger für das DFB-Pokalspiel ins Offenbacher Stadion am "Bieberer Berg" ausweichen mussten.

Allerdings waren die Kickers-Verantwortlichen vor, während und auch nach dem Spiel um deutlich mehr Diplomatie bemüht als Wolfgang Hesl. Präsident und Vorstandschef Daniel Sauer stellte über das Stadionmikrofon vor dem Anpfiff die gute Zusammenarbeit mit den Offenbacher Kickers und der Stadion-Betreibergesellschaft heraus.

Erschwerend kam bei dem Austragungs-Pingpong hinzu, dass die große Stehtribüne im Offenbacher Stadion nach der Intervention der OFC-Fans gesperrt blieb und die Kapazität der "Sparda-Bank-Hessen-Arena" damit nur rund 12 000 Zuschauer betrug. Etwa 4000 Plätze blieben aber trotzdem noch frei; gut 8000 Besucher kamen. Die Stimmung war sicher nicht bombastisch, aber aufgrund der Umstände ordentlich - was aber auch an den vielen Tausend Werder-Fans lag.

Die Kickers waren jedenfalls beim Heimspiel in der Fremde um jeden Zuschauer froh, wie den Worten des Stadionsprechers Tobi Grimm zu entnehmen war: "Ganz, ganz, ganz, ganz großes Dankeschön fürs Kommen." mf