Kickers Würzburg

Fußball Neuer Baureferatsleiter Benjamin Schneider äußert sich zur Frage des Kickers-Stadionausbaus

„Keine Schritte ohne Bürgerschaft“

Archivartikel

Der FC Würzburger Kickers treibt die Planungen für einen neues Stadion weiter voran. Nun äußerte sich auch Benjamin Schneider in der Stadionzeitung des Drittligisten. Der bisherige Dezernent am Landratsamt des Main-Tauber-Kreises leitet künftig das Baureferat der Stadt Würzburg und tritt die Nachfolge von Christian Baumgart an: „Man muss die Bedeutung von einem Stadionstandort in Würzburg sehen. Da führen Schritte, die ohne die Bürgerschaft angegangen werden, nicht zum Ziel. Auf der anderen Seite hat man die Aufgabe, zusammen mit den Kickers den bestehenden Standort auf den Status quo zu bringen, damit er ohne genehmigungsrechtliche Einschränkungen nutzbar ist. Parallel kann man die Standortfrage weiter beleuchten.“

Zuletzt betonten die Kickers, dass man sich auch ein Stadion außerhalb der Gemarkung Würzburg vorstellen könnte. Auch dazu bezog der 44-Jährige Stellung: „Spontan muss man sagen, dass die Kickers zu Würzburg gehören und alles dafür getan werden muss, hier zu einer Konsenslösung zu kommen. Aber wir brauchen auch eine breite Trägerschaft aus der Bürgerschaft. Der Stadionstandort darf nicht gegen, sondern soll mit der Bürgerschaft entschieden werden. Aber der FWK hat das Potenzial, sich langfristig in dieser Region zu festigen.“