Kickers Würzburg

3. Liga Würzburger Kickers gastieren zum „Wildpark-Abschiedsspiel“ beim Karlsruher SC / Trainer Michael Schiele: „Ekliger Gast sein“

Offensiv-Schwäche wird nicht größer thematisiert

Archivartikel

Eine große Zuschauerkulisse wartet auf den FC Würzburger Kickers am 14. Spieltag der 3. Liga. Für das morgige Gastspiel um 14 Uhr beim Karlsruher SC wurden bereits über 17 000 Karten verkauft. Bei den Gastgebern hofft man, die Marke von 20 000 Besuchern knacken zu können.

Für die Badener ist es nämlich das Abschiedsspiel vom alten Wildparkstadion. 63 Jahre nach der Eröffnung wird es in den kommenden dreieinhalb Jahren komplett neugebaut. Auch deshalb betont Präsident Ingo Wellenreuther: „Ab dem 3. November 2018, fast genau 25 Jahre nach dem dramatischen Spiel gegen Valencia, beginnt für den KSC eine neue Zeitrechnung.“

Anschluss halten

Sportlich betrachtet wollen die Hausherren weiter den Anschluss an die oberen Plätze halten. Jedoch mahnt Angreifer Marvin Pourié: „So wie wir gerade tabellarisch dastehen, können wir zufrieden sein, die Liga ist sehr eng und ausgeglichen. Wir haben unter anderem mit Fabian Schleusener, Marcel Mehlem, Florent Muslija wichtige Spieler verloren. Das sind allesamt Abgänge, die man erst mal verkraften muss.“

Der FC Würzburger Kickers hat die jüngsten vier Ligaspiel nicht gewonnen und rutschten dementsprechend bis auf den zehnten Tabellenplatz ab. Allerdings beträgt der Rückstand auf den Karlsruher SC dabei lediglich zwei Zähler. Zudem konnte der KSC in dieser Saison vor heimischer Kulisse erst zwei Siege einfahren. Demgegenüber stehen zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.

Auch deshalb hofft Kickers-Trainer Michael Schiele auf etwas Zählbares: „Natürlich hoffe ich, dass darin auch unsere Chance liegt. Auch wenn der KSC zuletzt in Unterhaching ein starkes Spiel abgeliefert. Trotzdem wollen wir ein ekliger Gast sein. Denn unser klares Ziel ist es, im Wildparkstadion zu punkten.“ Um dieses Ziel zu erreichen, muss der FWK aber gerade in der Offensive wieder mehr Treffsicherheit an den Tag legen. Zuletzt gelangen in eben jenen vier besagten Spielen lediglich zwei Tore.

„Vor ein paar Wochen waren wir noch eine der besten Offensiven der Liga. Daher werden wir diese Thema auch nicht größer thematisieren“, kommentiert Michael Schiele die Torflaute seiner Mannschaft. Ähnlich beurteilt Mittelfeldspieler Janik Bachmann die Situation: „Die letzten Spiele waren eher unglücklich für uns. Aber trotzdem haben wir uns ganz normal auf das Spiel gegen Karlsruhe vorbereitet. Denn auf uns wartet dort ein heißes Spiel.“