Kickers Würzburg

Fußball Der FC Würzburger Kickers empfängt heute Abend den FSV Zwickau / Deutliche Leistungssteigerung erforderlich / Beide Mannschaften stehen unter Druck

Schiele kündigt Veränderungen der Startelf an

Seit fünf Partien wartet der FC Würzburger Kickers nun schon auf ein Erfolgserlebnis in der 3. Liga. Zuletzt kassierten die Unterfranken drei Niederlagen in Folge. „Natürlich sind zwei Punkte aus den letzten fünf Spielen zu wenige. Daher müssen wir nun schleunigst wieder in die Spur kommen und endlich mal wieder drei Punkte holen“, forderte Michael Schiele vor der heutigen Partie um 19 Uhr gegen den FSV Zwickau eine deutliche Leistungssteigerung von seiner Mannschaft.

Weiter betonte der Trainer der „Rothosen“: „Es kann aufgrund der ersten Halbzeit gegen den Karlsruher SC personelle Veränderungen in der Startelf geben. Denn wir wollen die 20-Punkte-Marke knacken. Auch wenn wir wissen, dass auf uns eine ganz harte Aufgabe wartet. Trotzdem wollen wir gegen Zwickau unbedingt den Dreier einfahren.“

Aktuell belegt der FC Würzburger Kickers mit 18 Punkten nur den elften Tabellenplatz und haben somit nur drei Punkte Vorsprung auf die Gäste.

Schiele schützt Bätge

Ausfallen wird weiter Torhüter Patrick Drewes. Allerdings befindet sich der 25-Jährige nach seiner hartnäckigen Oberschenkelverletzung wieder im Aufbautraining und könnte somit nach der kommenden Länderspielpause wieder in das Würzburger Tor zurückkehren. Dieses wird heute somit erneut Leon Bätge hüten. Auch wenn der 21-Jährige zuletzt bei der 1:2-Niederlage in Karlsruhe einen rabenschwarzen Tag erwischte. „Formschwankungen sind bei jungen Spielern normal“, nimmt Michael Schiele seinen jungen Torhüter in Schutz.

Eine ähnliche Situation erlebt aktuell auch der FSV Zwickau: Die Westsachsen haben ihren starken Saisonstart von je zwei Siegen und zwei Unentschieden aus den ersten vier Spielen nicht weiter ausgebaut und rutschten zuletzt immer näher an die Abstiegsplätze der 3. Liga heran.

Dementsprechend schrillen bei Gäste-Trainer Joe Enochs die Alarmglocken: „Wir stehen aktuell über dem Strich, wissen aber auch, dass wir uns nicht in allzu großer Sicherheit wiegen dürfen. Denn wir haben Spieler, die im Formtief sind, das muss man ganz klar sagen. Diese Lage müssen wir diese Woche analysieren. Denn wir wollen auf alle Fälle in Würzburg etwas Zählbares mitnehmen.“

„Unglaublich eng“

Auch Defensivspieler Julius Reinhardt gibt sich vor der Partie in Würzburg kämpferisch: „Wir haben jetzt viele ordentliche Spiele hintereinander gemacht. Aber wir schaffen es aktuell einfach nicht, uns dafür zu belohnen. Auch weil diese Liga unglaublich eng ist. Daher müssen wir weiter hart arbeiten und uns dann endlich mal wieder mit drei Punkten belohnen.“

Im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften gab es in der „Flyeralarm-Arena“ am Dallenberg ein 1:1-Unentschieden. Damals verhinderte ein spätes Tor von Simon Skarlatidis eine drohende Würzburger Heimniederlage. Eine Punkteteilung wäre in der aktuellen Situation allerdings zu wenig für beide Mannschaften.