Kickers Würzburg

Fußball FC Würzburger Kickers gewinnen am Mittwoch Testspiel in Niederstetten gegen den SSV Ulm 1846 klar mit 4:1

Stammplatz-Jagd hat begonnen

Archivartikel

Würzburger Kickers – SSV Ulm 4:1

(Spielzeit: 4x25 Minuten)

Würzburg, 1. und 2. Viertel: Müller, Kwadwo (29. Kraus), Zulciak, Kaufmann, Vrenezi, Pfeiffer, Hemmerich, Hägele, Bachmann, Meisel, Barnofsky. – 3. und 4. Viertel: Verstappen, Gnaase, Baumann, Cakmak, Sontheimer, Schuppan, Widemann, Ronstadt, Tuma, Götz, Frisorger.

Ulm: Hundertmark, Krebs, Schmidt, Higl, Hyseni, Geyer, Lämmel, Rinaldi, Heilig, Abruscia, Coban. – 3. und 4. Viertel: Ordeg, Schindele, Gashi, Morina, Braig, Stoll, Jann, Sapina, Hoffmann, Lux, Gutjahr.

Tore: 1:0 (14.) Luca Pfeiffer, 2:0 (18.) Luca Pfeiffer, 3:0 (32.) Janik Bachmann, 4:0 (50.) Eigentor, 4:1 (73.) Lukas Hoffmann. – Schiedsrichter: Asmir Osmanagic (Stuttgart). – Zuschauer: 220.

Das Wetter war dem ausrichtenden TV Niederstetten nicht gerade wohlgesonnen. Bei brütender Hitze kamen zum Testspiel zwischen dem Drittligisten FC Würzburger Kickers gegen den Viertligisten SSV Ulm 1846 doch etwas weniger Zuschauer als insgeheim erhofft.

Wegen der hohen Temperaturen wurde eine Spielzeit von 4x25 Minuten vereinbart. Außerdem wechselten beide Mannschaften in der Pause komplett durch..

Kickers-Trainer Michael Schiele machte schon vor dem Spiel klar, dass er trotz der temperaturbedingt nicht optimalen Bedingungen die Partie sehr ernst nehme. „Alle Testspiele haben einen hohen Stellenwert, auch wenn der Trainingsbeginn dieses Mal erst ein paar Tage her ist.“

Schiele „mischt“ durch

Schiele hatte seine Mannschaft gut „durchgemischt“. In beiden „Spielhälften“ hielt sich die Zahl der Arrivierten und die der Neuzugänge in etwa die Waage. Und man merkte den Kickers praktisch von der ersten Minute an, dass der Kampf um die Stammplätze bereits entbrannt ist. Das Tempo war nämlich in Anbetracht der Temperaturen recht hoch, zumindest im ersten und zweiten Spielviertel. Besonders die Neuzugänge wollten ihrem Trainer offensichtlich zeigen, was sie so alles drauf haben.

Einer dieser Neuzugänge ist Luca Pfeiffer, dessen fußballerische Wurzeln beim FSV Hollenbach liegen. Der 22-jährige gebürtige Bad Mergentheimer erwischte im Testspiel in Niederstetten für seinen neuen Club einen Start nach Maß: Mit einem Doppelpack in der 14. und 18. Minute brachte er die Kickers im „ersten Viertel“ schnell mit 2:0 in Führung. Ein Sonderlob vom Vorstandsvorsitzenden Daniel Sauer gab es für ihn dennoch nicht. „Es ist viel zu früh, jetzt schon einen Spieler besonders hervorzuheben.“

Drei Testspieler

Insgesamt zwölf Neuzugänge haben die Kickers bis jetzt verpflichtet. Vor diesem Hintergrund bezeichnet Sauer den Stand der Kaderplanung als „sehr weit“. Viele Neue würden jetzt wohl nicht mehr kommen, ganz ausschließen wollte er weitere Neuverpflichtungen jedoch noch nicht. Vielleicht kommt ja noch der eine oder andere der drei Testspieler, die in Niederstetten dabei waren: Ashton Götz (früher HSV), Max Barnofsky (früher Halle und Capri) sowie Davud Tuma (ebenfalls früher Halle).

Insgesamt zeigt sich Sauer mit der Qualität der Neuzugänge sehr zufrieden. „Da sind viele hungrige junge Spieler dabei, die einen super Eindruck machen.“