Königheim

Öko-Weingut Christian Geier Königheimer Winzer war beim 9. Internationalen Bioweinpreis mit zwei Gold- und fünf Silbermedaillen erfolgreich

Für Schwarzriesling Rosé trocken gab’s die Bestnote

Archivartikel

Königheim.Christian Geier hat die Erfolgsgeschichte seines Öko-Weinguts beim 9. Internationalen Bioweinpreis 2018 fortgeschrieben. Der Königheimer Winzer erhielt nicht nur sieben Medaillen für seine edlen Rebensäfte, sondern für seinen 2017er Schwarzriesling Rosé trocken gab es sogar die beste Bewertung aller Weine im Rosé-Bereich.

Der Königheimer Winzer braucht den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. In den letzten fünf Jahren hat er beim Bioweinpreis drei Mal Gold und einmal Silber für seine Müller-Thurgau-Weine sowie vier mal Gold und zwei Mal Silber für seine Riesling-Weine erhalten. Die Teilnahme in diesem Jahr toppt jedoch die schon guten Ergebnisse der Vorjahre. Die Weine aus Königheimwurden mit sieben Medaillen bedacht. Gold gab es für den 2017er Müller Thurgau trocken und den 2017er Schwarzriesling Rosé trocken, Silber für den 2017er Johanniter trocken, 2017er Weißer Burgunder trocken, 2017er Riesling trocken, Cuvée 16 trocken, Rotwein im Barrique gereift sowie Sekt aus Rotling trocken.

„Ich bin super zufrieden“, stellt Christian Geier fest. „Das ist natürlich für mich die Bestätigung, dass ich sowohl im Weinberg beim Weinanbau als auch im Keller beim Weinausbau richtig liege.“ Die Bestnote für den Schwarzriesling Rosé Trocken sei dabei natürlich noch das Sahnehäubchen.

Immerhin ist die Teilnehmerzahl, also die Konkurrenz, gegen die es sich durchzusetzen gilt, groß. Die internationale Prämierung für Bioweine hat sich zu einer der wichtigsten Verkostungen der Branche entwickelt. In diesem Jahr haben 289 Weingüter aus 28 Ländern mit 1086 Bioweinen am internationalen Bioweinpreis teilgenommen.

Eine 38-köpfige Jury aus professionellen Verkostern und das unbestechliche PAR-System ermöglichen eine objektive und somit allgemein anerkannte Bewertung der eingestellten Weine. Die Ergebnisse dienen Winzern und Verbrauchern als Orientierung und Wegweiser.

Besonders Winzer schätzen diese einmalige Gelegenheit, um den eigenen Leistungsstandard im internationalen Vergleich zu messen und die eigene Produktion mit den prestigeträchtigen Auszeichnungen aufzuwerten.

Für den Öko-Winzer ist der 2017er Jahrgang schon Vergangenheit. Sein Blick und seine Arbeit gelten dem diesjährigen Jahrgang, dessen Trauben derzeit an den Weinstöcken reifen. „Die Entwicklung der Reben ist gut, ich bin bislang sehr zufrieden“, so Christian Geier. Die Niederschläge im Frühjahr und die kurz drauf einsetzende, vergleichsweise heiße Phase hätten den Rebstöcken gut getan.

Seit Beginn des Jahres verlaufe alles gut. Auch die derzeitige Hitzewelle habe noch keine negativen Auswirkungen. „Ich hatte das Glück, dass meine Lagen immer wieder einen Regenschauer abbekommen haben“, führt er weiter aus. „Das Verhältnis von Menge und Qualität ist deshalb gut.“ Allerdings muss auch er sich auf eine frühe Ernte einstellen. „Die Reben sind rund drei Wochen voraus, mit der Lese wird es vermutlich Mitte September losgehen“, prognostiziert der Königheimer Öko-Winzer. hut