Königheim

Neue Variante Statt Gemeinde schreibt Heimatverein Arbeiten aus

Gruft erhält ein neues Dach

Archivartikel

Königheim.Die Weigand-Gruft auf dem Gissigheimer Friedhof erhält ein neues Dach. Einige Gemeinderäte waren überrascht, dass sie sich entgegen bisheriger Gepflogenheiten ohne nichtöffentliche Vorberatung gleich öffentlich mit dem Thema beschäftigen sollten. Dennoch befürworteten alle die Maßnahme.

Für die Arbeiten liegen zwei Angebote von ortsansässigen Betrieben vor: Das der Zimmerei Rapp zum Preis von brutto rund 4117 Euro und das der Bauspenglerei Steinbach in Höhe von brutto rund 8669 Euro.

Wie Bürgermeister Ludger Krug erläuterte, wäre der Heimatverein Brehmbachtal bereit, die Arbeiten auszuschreiben. So könnten die Handwerker Rechnungen in Spenden an den Verein umwandeln. Dabei stehe im Raum, dass dieser sich mit zirka 5000 Euro an dem Projekt beteiligen werde. Dadurch halbierten sich die Kosten der Gemeinde um etwa die Hälfte.

Auf den noch fehlenden Beschluss des Gemeinderats, „dass saniert werden soll“, verwies Volker Götzinger (CDU). Zudem wollte er, wie auch Bernhard Honikel (CDU), geklärt haben, ob bei den Gissigheimern eine emotionale Bindung zur Gruft bestehe. Als Beleg dafür kündigte Hans-Peter Scheifele (Bürgerliste) an, dass diese notwendige Abbrucharbeiten und den Gerüstbau in Eigenleistung erbringen würden.

Wie Florian Gnadt (Bürgerliste) feststellte, habe man bei der Haushaltsberatung bereits über das Projekt gesprochen. Die Verwunderung darüber, dass der Punkt sofort öffentlich diskutiert wurde, konnte Krug nicht nachvollziehen. Diese Vorgehensweise habe das Gremium gewünscht. „Das war nun die Bewährungsprobe.“ su