Königheim

Kirchbergschule Elternversammlung zum Beginn des neuen Schuljahres / Keine Veränderungen im Elternbeiratsvorsitz

Reinhold Thiel im Amt bestätigt

Königheim.Die Elternversammlung zum Schuljahresbeginn 2018/19 der Kirchbergschule Königheim fand regen Zuspruch bei den Erziehungsberechtigten. In einer gut besetzten Aula hieß der stellevertretende Vorsitzende des Gesamtelternbeirates, August Mittmann, Schulleitung, Kollegium, Eltern und Gäste willkommen. Er ließ nochmals das vergangene Schuljahr Revue passieren. Dabei bildete der Bezug der generalsanierten Kirchbergschule den Schwerpunkt seiner Ausführungen.

Letztendlich habe man sich wieder schnell in das neue alte Schulgebäude eingefunden und problemlos den Schulalltag aufgenommen. Weitere Punkte, die Mittmann ansprach, waren der Aufruf zur Unterstützung des Fördervereins der Schule, der gute Weg, den die Schule im Ganztagsbetrieb genommen hat, der professionelle Umgang des Lehrkörpers mit den Anforderungen und Umsetzungen des neuen Bildungsplanes und die gute Zusammenarbeit innerhalb der Schulgremien.

Nach seinen Dankesworten an Kollegium, Schulleitung und Elternvertretern bat der Mittmann, auch im Auftrage des verhinderten Vorsitzenden Thiel, dass sich die Eltern in die Schularbeit einbringen und zum Wohle der Kinder ehrenamtlich auch engagieren.

Rektor Hönninger dankte dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Vorsitzenden für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Kinder und verabschiedete ihn gemeinsam mit den anderen Elternmitgliedern der Schulkonferenz, Tamara Fertig, H. Weinig und Simone Zohns aus ihren Ämtern.

Danach erläuterte H. Dörr die Situation um den Förderverein der Schule. Dieser habe einen guten Weg eingeschlagen, und die deutliche Zunahme bei den Mitgliederzahlen spreche für sich. Er stellte nochmals die vielen Projekte vor, die der Verein mit Zuschüssen unterstützt hat. Einen besonderen Dank richtete er an den Förderverein Mehrgenerationen-Spielplatz Königheim. Dieser unterstützt mit einer Geldspende das nächste Projekt des schulischen Fördervereins, nämlich die Ausgestaltung der kahlen Flure und Gänge der Schule.

Durch die Brandschutzverordnung ist der momentane Zustand mit leblos nur vage beschrieben und so wolle man wieder mehr Vielfalt und Vitalität in diese großen vorhandenen Raumflächen bringen. Bei Einhaltung des Brandschutzes bedarf das erheblicher Mittel, denn alles, was da ausgestellt wird, muss in entsprechenden Vitrinen und Schaukästen brandhemmend ausgestaltet sein. Mit der Bitte, den Verein auch weiterhin so zu unterstützen und dem Hinweis auf die anstehenden Jahreshauptversammlung am 6. November um 19 Uhr in der Kirchbergschule, schloss Dörr seine Ausführungen.

Dann erläuterte der Schulleiter die momentane Schulsituation. Dabei stellte er klar, dass speziell die Kirchbergschule, trotz der allgemeinen angespannten Lehrerkapazität, gut versorgt sei. Im Anschluss stellte der Rektor das bewährte Kollegium den Eltern vor. Besonders erwähnte der Schulleiter Lehreranwärterin Laura Neudecker, die nun mit 13 Wochenstunden selbständig in den Klassenstufen eins und zwei zum Einsatz komme.

Nach den Hinweisen zum Abholen und Bringen von Schulkindern mittels Auto, der Abholsituation an der Bushaltestelle und dem Ausblick auf das erscheinende Infofaltblatt, ging der Schulleiter noch auf die veränderten Sozialkompetenzen der Kinder ein. Hier sei eben gerade das Elternhaus gefragt, damit das Schulleben und somit das tägliche Miteinander mittels vorhandener Verhaltenskompetenzen doch insgesamt reibungsloser und auch entspannter ablaufen kann. Feststellbar sei auch, dass das Durchhaltevermögen der Kinder, die Anstrengungsbereitschaft und das Konzentrationsvermögen tendenziell nachlasse. Dem gelte es gemeinsam entgegenzuwirken. Dazu sei die Hilfe des Elternhauses und der Erziehungsberechtigten einfach notwendig und müsse ein fester Bestandteil des gemeinsamen pädagogischen Strebens sein.

Ebenfalls ging der Schulleiter noch auf den Rechtschreibrahmen ein, der zum Schuljahr 2018/19 zur Geltung kommt. Ebenso wies er auf die veränderte Kontingentstundentafel hin, nach der das Fach Englisch nicht mehr in Klasse eins erteilt wird und auch in Klasse zwei im nächsten Schuljahr wegfallen wird. Die freigesetzten Stunden werden an der Kirchbergschule für die Fächer Deutsch und Mathematik verwendet.

Nach einer Wortmeldung hinsichtlich der Institutionalisierung von ehrenamtlichen Lesepaten dankte der Schulleiter allen am Schulleben beteiligten Personen für ihr engagiertes Mitwirken. Besonders erwähnte er die gute Arbeit, die im Organisationsablauf der Ganztagsschule geleistet und hier besonders durch F. Kühweg professionell gehandhabt wird. Eingeschlossen in diesen Dank waren auch Schulsozialarbeit (F. Lichtwark), Mensa- und Betreuungsteam, Hausmeisterei und Reinigungsteam.

Der Ausblick auf kommende Termine, besonders des ersten Elternsprechabends am 20. November beendete die Ausführungen des Schulleiters und mit dem Applaus der Eltern übergab der Rektor der Kirchbergschule dann die Leitung an die einzelnen Klassenpflegschaften. Diese wählten in ihren Versammlungen folgende Vertreter: Klasse 1: Alexander Hofacker (Katrin Müller); Klasse 2a: Manuela Richter (Klaus Weinig); Klasse 2b: Johannes Engstler (Sandra Suppinger); Klasse 3: August Mittmann (Reinhold Thiel); Klasse 4b: Antonia Barukcic (Michael Jira).

In der ersten Gesamtelternbeiratssitzung wurde Reinhold Thiel in seinem Amt als Gesamtelternbeiratsvorsitzender wiedergewählt. Als sein Stellvertreter fungiert erneut August Mittmann.

In die Schulkonferenz entsenden die Eltern Klaus Weinig, Antonia Barukcic und Michael Jira. Thiel ist kraft seines Amtes Mitglied der Schulkonferenz. emha