Königheim

Pontifikalamt in der Liebfrauenbrunnkapelle Bischof em. Robert Zollitsch hielt Predigt

„Wo Maria ist, da ist Kirche“

Archivartikel

Werbach.Ein feierliches Pontifikalamt mit Bischof em. Robert Zollitsch feierten zahlreiche Gläubige am Mittwoch an der Liebfrauenbrunnkapelle unter freiem Himmel. Dazu eingeladen hatte der Werbacher Pfarrer Hermann Konrad.

Viele Wallfahrer hatten sich zu diesem besonderen Gottesdienst eingefunden. In seinen Grußworten hob der Leiter der Seelsorgeeinheit, Pfarrer Dr. Damian Samulski, den Gnadenort hervor: Die Liebfrauenbrunnkapelle sei weit über die Grenzen der Diözese bekannt und werde auch von vielen Menschen aus der angrenzenden Nachbardiözese aufgesucht.

Bischof Zollitsch betonte in seiner Predigt, dass Gott den Menschen seine Liebe erfahren lasse. Durch Jesus sei Maria Mutter aller. Sie sei die Mutter der Barmherzigkeit. „Wo Maria ist, da ist Kirche“ stellte er fest. „Wir sollten dankbar sein für die Liebfrauenbrunnkapelle.“ Bei der Schmerzhaften Muttergottes finden Menschen Trost und Hoffnung.

Am Ende des Amts dankte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Rita Mittnacht-Schmitt allen Helfern. Wie sie sagte, war der Gastzelebrant zum dritten Mal in der Seelsorgeeinheit Großrinderfeld-Werbach: 2018 zur 250 Jahr-Feier der Ilmspaner Kirche, im Juli zur Firmung in Schönfeld und nun zur Eucharistiefeier. Die Rednerin mahnte, dass das Interesse an Glaube und Kirche schwinde und sich die Gläubigen mit den daraus entstehenden Reformen schwertun. Man wisse nicht, wie die Zukunft aussehe, wenn die Seelsorgeeinheiten weiter vergrößert werden. Sie bat den Bischof, diese Sorgen mit nach Freiburg zu nehmen. Abschließend war Gelegenheit zum Gespräch mit den Zelebranten. zug