Kommentar

Reden, dann aber handeln

Archivartikel

Ralf Marker zur neuen Studie über die Stadt Walldürn

Es gibt schon einige Studien und Untersuchungen über die Stärken und Schwächen der Stadt, über Probleme und mögliche Lösungen, über Zeigenswertes und Sehenswertes. Von manchem hat man wieder gehört, von anderem nicht. Und jetzt also ein Markenfindungsprozess. Klingt gut, und liest sich auch gut. Richtig gut wird es aber erst werden, wenn die dabei gewonnenen Erkenntnisse auch aufgegriffen und in die Tat umgesetzt werden. Um das am Montag vom Bürgermeister beschworene „Wir-Gefühl“ zu erreichen, muss es mehr geben, als am Ende des Prozesses ein Papier mit Ideen und Vorschlägen. Vor allem muss endlich mal ein Gemeinschaftsgefühl her und der Blick nicht alleine auf die eigenen Befindlichkeiten gerichtet werden. Nur zusammen wird es gehen. Gelingt das, dann kann aus dem Prozess etwas entstehen. Wenn nicht, ist es das Papier nicht wert, auf dem die Ergebnisse stehen.

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